Hundewanderung für warme Tage – Im Zeichen des Weißen Main

Wandern mit Hund im Fichtelgebirge – mit dieser Tour auch an warmen Tagen ein Genuss.

Unsere heutige (Dienstag, 19.07.2022) Hundewanderung „Im Zeichen des Weißen Main“ führt uns zum Weißmainfelsen, zur Weißmainquelle und entlang des jungen Weißen Main. Dank des Rupprechtbrünnlein, der Weißmainquelle, einer Kneippanlage am Weg, der Nähe zum Bach und schattiger Wege, ist die Tour auch für wärmere Tage geeignet.

Allgemeine Infos zur Tour:

  • Kilometer gesamt: ca. 8,5
  • Höhenunterschied: 250
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: Rundtour; gutes Schuhwerk vorteilhaft, besonders wenn es nass ist; Wurzeln entlang des Naturpfads können rutschig sein; nicht kinderwagen-, rollstuhl- oder hundebuggygeeignet; teils handelt sich um „mooriges“ Gebiet – bitte nutzt die Holzstege und bleibt auf den Wegen; Vorsicht auf dem Weißmainfelsen => Absturzgefahr für Hunde; Weißmainfelsen wird über eine Holztreppe bestiegen; trotz einiger Wasserstellen und Einkehrmöglichkeiten sollte stets Wasser für Vier- und Zweibeiner mitgenommen werden; ich habe in diesem Gebiet bereits eine Kreuzotter gesehen – lasst eure(n) Hund/e nicht neben den Wegen laufen und haltet die Augen offen
  • Wasserstellen für Hunde: Karchesweiher, kleiner See im Wald kurz nach Karches, Rupprechtbrünnlein, Weißmainquelle, Kneippanlage (Hunde bitte nicht ins Wasser lassen, man kann aber Wasser in den Napf füllen), Weißer Main
  • Wegearten: Forstwege, Schotter, Wurzelwege, Waldpfade, Holzbohlenwege
  • Highlights: Weißmainfelsen, Weißmainquelle, Naturpfad Weißer Main
  • Einkehrmöglichkeiten: Waldrasthaus Karches; Maria-Alm an der Skipiste; wer zum Ochsenkopf hinauf läuft hat auch hier die Möglichkeit im Asenturm einzukehren
  • Start: Wanderparkplatz Waldrasthaus Karches, Karches 2, 95493 Bischofsgrün
  • Ziel: = Start
  • Varianten: Tour kann verlängert werden, indem man z. B. von der Weißmainquelle noch zum Ochsenkopf läuft. Route kann mit und gegen den Uhrzeigersinn gegangen werden.
  • Frequentierung: Wir haben an diesem Dienstag nur wenige Leute getroffen. Am Wochenende ist hier jedoch deutlich mehr los.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

Inhalt laden

Start der Wanderung am Wanderparkplatz Karches

Weil für heute Temperaturen bis 33 Grad gemeldet sind, starten wir (für unsere Verhältnisse) zeitig um halb 9 am Wanderparkplatz in Karches. Von hier gehen wir zuerst Richtung Karchesweiher, vorbei am Waldrasthaus und biegen dann bei der „größeren“ Kreuzung auf einen Forstweg nach links ab.

Ein Schild mit dem Hinweis „Umleitung“ irritiert mich anfangs, aber nachdem ich die Karte gesehen habe, merkte ich, dass unser Weg nicht gesperrt ist. Das Moor wird renaturiert und dafür müssen Holzfällarbeiten vorgenommen werden.

Wir kommen an einem kleinen See im Wald vorbei. Weil es jedoch schon einige Zeit so heiß ist und es sich bei dem See nicht wirklich um ein fließendes Gewässer handelt, darf Freya hier nicht hinein. Die Gefahr, dass stehende Gewässer bei andauernder Hitze ohne nennenswerte Niederschläge „kippen“, ist mir einfach zu groß.

Der Karchesweiher, oder auch Karchessee. Hier startet unsere Tour „Im Zeichen des Weißen Main“.

Das erste Mal der Weiße Main

Kurz nach dem kleinen See führt links ein Pfad in den Wald hinein. Hier überqueren wir das erste Mal den Weißen Main, der hier aber noch eher ein Rinnsal ist. Freya reicht es jedoch, um sich ein wenig abzukühlen. Nach etwa 50 Meter ist der Pfad auch schon wieder vorbei und wir müssen nur kurz den Forstweg überqueren. Es geht weiter den Berg hinauf, bis wir zum Rupprechtbrünnlein gelangen. Das Rupprechtbrünnlein ist eine Quelle, welche aus dem Berg herauskommt.

Das Rupprechtbrünnlein – eine von 2 Quellen auf unserem Weg.

Über den Goetheweg zum Weißmainfelsen

Gleich nach dem Rupprechtbrünnlein biegen wir nach links auf einen etwas breiteren Pfad in den Wald ein. Der Goetheweg führt uns über Wurzeln und Granitbrocken an Felsen vorbei. Es geht stetig berauf, bis wir zum Weißmainfelsen gelangen.

Wer möchte, kann die Aussicht vom Weißmainfelsen genießen und/oder hier eine Rast einlegen. Da wir schon einige Male auf dem Weißmainfelsen standen und wir am Auto sein wollen, bevor die große Hitze kommt, gehen wir weiter.

Über einen schönen Waldpfad zur Weißmainquelle

Vom Weißmainfelsen geht es kurz über einen Holzsteg und sodann nach rechts. Ein schattiger Waldpfad führt uns zur Weißmainquelle. Eigentlich hatte ich schon damit gerechnet, dass die Quelle kurz vorm Versiegen ist, aber sie führt noch gut Wasser. Sitzbänke und Sitzgruppen laden zum Verweilen ein, aber auch hier ziehen wir schnell weiter.

Es geht bergab

Von der Weißmainquelle führt ein Pfad (Quellenweg = schwarzes Q auf gelbem Hintergrund) zuerst geradeaus und anschließend geht es etwas bergab. Teils sogar etwas steiler. Ich habe heute nur Turnschuhe an, aber es geht. In einem regenreicheren Sommer wäre es hier feucht und damit rutschiger.

Bei nächster Möglichkeit biegen wir rechts auf einen anderen Pfad ab und kommen nun auf den Unteren Ringweg, wo wir uns zuerst links halten, nach ca. 250 Meter aber erneut nach rechts abbiegen.

Als wir auf den Karchesweg treffen, folgen wir dem Weg nach links und gelangen zu einer Kneippanlage. Beim Armbad (ein Brunnen an der Kneippanlage) kann der Wassernapf gefüllt werden, denn ins Kneippbecken dürfen Hunde nicht. Trinken ist aber ja auch schon toll, wenns auch kein richtiges Bad wird.

Kneippanlage am Karchesweg zwischen Karches und Bischofsgrün.

Mit großen Schritten zur Maria Alm

Nach dem Kneippbecken folgen dem Forstweg bis zum nächsten Abzweig nach rechts. Es geht nur ein kurzes Stück bergab, bis wir uns dann wieder links halten und geradewegs auf die Maria Alm stoßen. Um die Uhrzeit hat sie jedoch noch nicht offen und so gehen wir weiter. Eine Einkehr kann ich euch trotzdem wärmstens empfehlen, wenn ihr zu einer anderen Uhrzeit unterwegs seid.

Von der Maria Alm folgen wir dem Forstweg nach rechts, welchen wir nach ca. 350 Meter wieder verlassen.

Über den Naturpfad Weißer Main zurück zum Auto

Wir biegen also nach links auf den Naturpfad Weißer Main ab. Dieser Weg ist einer unserer Lieblingswege. Wurzelpfade, Holzstege, Wasser… Das freut das Wanderer- und das Hunde-Herz. Und man gelangt direkt zum Ausgangspunkt unserer Tour.

Freya planscht nach Lust und Laune im Weißen Main. Ich überlege kurz, ob ich meine Schuhe ausziehen und auch eine Runde im Bach drehen soll, aber Freya schüttelt sich gekonnt neben mir und übernimmt somit meine Abkühlung ;-). Ihr kennt das ja sicher auch. Nach etwa 2,5 Kilometer, ein bisschen Heidelbeeren naschen, einer ausgedehnten Abkühlung für Freya und einer tollen Tour für wärmere Tage, kommen wir dann wieder am Auto an.

Insgesamt waren wir fast 3 Stunden unterwegs. Die reine Gehzeit betrug etwa 2 Stunden.

Was macht ihr denn, wenn es so heiß ist? Geht ihr auch wandern und sucht euch dafür schattige, wasserreiche Wege aus? Oder bleibt ihr dann lieber ganz Zuhause?

Teilen erwünscht!

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert