Altmühltal-Panoramaweg mit Hund – Etappe 8: Beilngries – Dietfurt

Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung

Es geht auf zur nächsten Etappe. Da wir den Altmühltal-Panoramaweg ja nicht an einem Stück laufen, sind wir ein bisschen flexibler mit den Touren und können auch mal „kurz“ eine Etappe laufen – so wie hier.

Mit Hund unterwegs auf dem Altmühltal-Panoramaweg.

Zuerst gibt es wieder die allgemeinen Infos zum Panoramaweg (wer sie schon kennt, kann diese natürlich überspringen) und anschließend geht es zur 8. Etappe.

Über den Altmühltal-Panoramaweg

Der Altmühltal-Panoramaweg verläuft durch den Naturpark Altmühltal. Auf insgesamt 200 Kilometer, welche den Wanderer von Gunzenhausen nach Kehlheim führen, gibt es einiges zu entdecken. Egal ob Geschichts- oder Archäologiefreund, Naturfreak oder Kulinarischer Fan – es ist für jeden was dabei.

Der komplette Weg (Infoheft des Naturpark Altmühltal).

Auszeichnungen des Altmühltal-Panoramawegs*:

  • Top Trail of Germany
  • Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland

(*Info stammt aus der Broschüre des Altmühltal-Panoramweg)

Etappen:

Der Fernwanderweg kann in viele einzelne Etappen unterteilt werden. Jeder kann sich die Länge der Touren selbst „zusammenschneidern“. Wir haben uns für die sportliche Variante entschieden und werden den Altmühltal-Panoramaweg in 10 Tagesetappen gehen. Die Länge der Etappen variiert zwischen 11 und 30 Kilometer.

Die 10 Etappen im Überblick:

  1. Etappe: Gunzenhausen – Spielberg
  2. Etappe: Spielberg – Treuchtlingen
  3. Etappe: Treuchtlingen – Solnhofen
  4. Etappe: Solnhofen – Dollnstein
  5. Etappe: Dollnstein – Eichstätt
  6. Etappe: Eichstätt – Kipfenberg (gelaufen am 30.10.2019)
  7. Etappe: Kipfenberg – Beilngries
  8. Etappe: Beilngries – Dietfurt (gelaufen am 07.11.2019)
  9. Etappe: Dietfurt – Riedenburg
  10. Etappe: Riedenburg – Kehlheim

Markierung:

Das Zeichen des Altmühltal-Panoramaweg.

Die Markierung des Altmühltal-Panoramaweg ist (in beide Richtungen) ausgezeichnet, weshalb ich bei den Berichten keine Richtungsangaben mache, sondern lediglich auf „schwer erkennbare“ Markierungen hinweisen werde.

Schlaufenwege Altmühltal-Panoramaweg:

Wer sich am Altmühltal nicht sattsehen kann oder die Gegend gerne noch etwas näher kennenlernen möchte, der kann den Fernwanderweg mit insgesamt 16 Schlaufenwegen ergänzen und verlängern. Die Schlaufenwege sind (mit wenigen Ausnahmen) alle Rundwanderwege, welche auch einzeln gegangen werden können.

Wanderkarten sowie detailliertes Infomaterial zum Altmühltal-Panoramaweg und seinen Schlaufenwegen könnt ihr unter folgendem Link im Infozentrum Naturpark Altmühltal bestellen.

Mit Hund auf dem Altmühltal-Panoramaweg:

Bei allen Berichten findet ihr Infos zum Altmühltal-Panoramaweg und wie sich die jeweilige Etappemit Hund meistern lässt. Natürlich gibt es auch hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeiten für euch, damit ihr euren Weg am nächsten Morgen ohne Extra-Anreise fortsetzen könnt.

Etappe 8 – Altmühltal-Panoramaweg: Von Beilngries nach Dietfurt/Griesstetten

Unsere zweite Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg führte uns am 07.11.2019 von Beilngries nach Dietfurt. Genauer gesagt nach Griesstetten, das liegt direkt neben Dietfurt a.d. Altmühl. Geht man den Altmühltal-Panoramaweg der Reihe nach, so ist dies die 8. Etappe des Fernwanderwegs.

Wegweiser auf dem Altmühltal-Panoramaweg bei Beilngries – dem Startpunkt unserer Etappe.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: 12,4 Kilometer*
  • Höhenmeter: 280 bergauf, 300 bergab*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: gutes Schuhwerk; Streckentour; Etappentour; der Aufstieg zum Arzberg ist der einzige „lange“ Aufstieg; Abstieg nach Töging ist teilweise etwas steil (Vorsicht bei nassem Laub); viele befestigte Wege, hauptsächlich Forst- bzw. Feldwege, aber auch kurze Stücke auf Teerstraßen – wenig Waldpfade; keine ausgesetzten Stellen oder „Kraxelpassagen“; unbedingt Wasser für den Hund mitnehmen – Wasserstellen/Bademöglichkeiten für Hunde gibt es lediglich am Startpunkt in Beilngries, in Töging und Griesstetten; die kürzeste Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg; Weg verläuft überwiegend außerhalb der Ortschaften; da wir unter der Woche unterwegs waren, war die Route wenig frequentiert (getroffen habe ich außerhalb der Ortschaften: 2 Radfahrer, einen Spaziergänger, einen Spaziergänger mit Hund und ja, auch ein Auto fuhr im Wald)
  • Einkehrmöglichkeiten: Beilngries (meine Empfehlung: Ringhotel Gams oder Kaiserbeck); Dietfurt (liegt nicht direkt am Weg) – bitte beachtet bei allen Gaststätten die Öffnungszeiten
  • Highlights: Geotop Malmschichten (hierbei handelt es sich um einen alten Steinbruch) zwischen Kottingwörth und Töging; weitere Highlights – befinden sich jedoch nicht direkt auf dem Weg – Sulzpark in Beilngries, Alcmona bei Dietfurt, Chinesenbrunnen Dietfurt
  • Varianten: die Route lässt sich abkürzen, indem man nach Töging nicht dem Weg zum/durch den Wald folgt, sondern unten den Feldweg entlang geht; im Wald nach Töging können die Treppen ausgelassen werden, wenn man nach links abbiegt kommt man „gleich“ nach Griesstetten; natürlich kann die Tour auch umgekehrt gegangen werden
  • Von Ort zu Ort (Angaben in Kilometer)**: Beilngries -> Töging (9) -> Griesstetten (2,2)
  • Start: Parkplatz Rewe, Im Oehl 8, 92339 Beilngries
  • Ziel: Griesstetten

(*Daten stammen aus der Komoot-App, **Angaben aus der Infobroschüre Altmühltal-Panoramaweg)

Hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Route:

Bei nachfolgenden Pensionen/Hotels/Campingplätzen habe ich für euch nachgefragt, um euch entlang des Altmühltal-Panoramawegs hundefreundliche Unterkünfte zu nennen (inklusive Entfernungen zum offiziellen Weg):

Kottingwörth: leider keine hundefreundliche Unterkunft gefunden

Griesstetten: Gasthof Zu den 3 Heiligen (liegt direkt am Weg, 3 Euro pro Nacht/Hund)

(Änderungen der Gastgeber vorbehalten, deshalb sollte bei der Buchung stets auf den/die Hund/e aufmerksam gemacht werden, damit keine Missverständnisse entstehen).

Jetzt aber los

Bei der Etappe von Beilngries nach Dietfurt handelt es sich um die kürzeste Etappe des Altmühltal-Panoramawegs. Da ich vormittags noch ein paar Dinge zu erledigen hatte, kam mir das gerade recht. Ich startete um 12:45 Uhr am Parkplatz des Beilngrieser Rewe. Der Altmühltal-Panoramaweg verläuft fast daneben und nach einer Überquerung der Straße waren wir auch schon am Start unserer heutigen Tour.

Ein kleiner Park zu Beginn. Hier gibt es Wasser für den Hund – danach kommt lange nichts.

Den kleinen Park ließen wir schnell hinter uns und es ging an den Aufstieg zum Arzberg.

Der Arzberg

Ein schöner Pfad führt hier nach oben und lässt mich ein wenig ins Schwitzen kommen, bis es anschließend (ein wenig auf und ab) den Hang entlang geht. Die Buchen haben mittlerweile ihr Laub fast komplett abgeworfen und so lässt sich immer mal wieder ein Blick auf die Dächer der Stadt Beilngries erhaschen.

Noch am „Fuße“ des Arzberg.
Ein schöner Pfad führt entlang des Arzberghangs.
„Verkrüppelte“ Kiefer.
Ausblick auf Beilngries vom Altmühltal-Panoramaweg. Rechts oben im Bild Schloss Hirschberg.

Auch auf dieser Etappe ist die Markierung des Altmühltal-Panoramawegs gut. Sie führt uns weiter entlang des Hangs, etwas unterhalb an einem alten Steinbruch vorbei.

Alter Steinbruch am Arzberg.

Wir kommen auf einen befestigten Weg. Auch hier geht es noch ein Stück bergauf, bis wir den Arzberg „bezwungen“ haben.

Der Altmühltal-Panoramaweg ist auch (oder besonders?) im Herbst schön.
Wir sind oben!

Aufstieg geschafft

Wer das Bild genau betrachtet, kann 3 Wege erkennen. Der mittlere ist der richtige Weg, wobei man auch den rechten nehmen könnte. Die beiden Wege treffen sich nach ein paar 100 Meter wieder.

Ich wollte aber die Route des Panoramawegs laufen, weshalb ich mich eben für den mittleren Weg entschied.

Über einen Pfad geht es entlang des Waldrandes zu einem Musikinstrument und anschließend weiter durch den Wald, bis wir wieder auf einer Forststraße landeten.

Musikinstrument am Arzberg – Altmühltal-Panoramaweg.

Der Forstweg führt zu einem Aussichtspunkt und ändert sich dann in einen Feldweg. Ein kurzes Stück auf der Teerstraße und fast hätte ich auf Höhe des Pfenninghof die Abzweigung übersehen. Es geht, neben der Hecke rechts über die Wiese nach oben.

Nach einem kurzen Vergnügen durch den Wald kommen wir auf eine offene Fläche.

Ein kurzer Blick auf Kottingwörth und schon setzten wir unseren Weg fort.

Geotop „Malmschichten“

Eine Absperrung mit einem hohen Zaun irritierte mich kurz. Ein Blick auf die Schilder brachte Licht ins Dunkel.

Absperrung.
Vorsicht Absturzgefahr.

Irgendwie hatte die Absperrung aber meine Neugier geweckt und so folgten wir einem ausgetretenen Pfad, krabbelten über einen kleinen Wall standen plötzlich da…

Achtung! Hier geht es mehrere Meter steil nach unten.
Das Geotop „Malmschichten“ bei Kottingwörth.

Der Abstecher hatte sich wirklich gelohnt.

Ab nach unten

Über einen Pfad ging es weiter auf einen breiteren Weg, bis wir – nach einem etwas steileren Abstieg – auf den Forstweg nach Töging gelangten.

Die Ortschaft hatten wir schnell durchquert und wir kamen am Biber-Spielplatz vorbei. Für alle, die es noch nicht wissen – Ich liebe Biber! und deshalb war der Weg einfach toll für mich.

Eine Tafel über Biber bei Töging im Naturpark Altmühltal.
Und einen Biber haben wir auch gesehen.
Biberspur entlang des Altmühltal-Panoramawegs bei Töging.

Über eine Brücke ging es über die Altmühl. Hier gibt es übrigens auch einen Bootsrastplatz mit einer Sitzgruppe, aber zelten ist nicht erlaubt.

Bei Töging führt der Altmühltal-Panoramaweg über eine Brücke. Mit schönem Blick auf die Altmühl.

Ab durch die Hecke – ähm, durchs Gestrüpp

Der weitere Wegverlauf kann kurz nach der Brücke variiert werden. Entweder man folgt der Markierung (der Weg führt dann ein Stück entlang des Waldrands, verläuft ein Stück durch den Wald und über eine Wiese etwas oberhalb entlang) oder man nimmt gleich den unteren Weg. Bei diesem handelt es sich jedoch wieder um einen Feldweg.

Wir entschieden uns natürlich für den oberen Weg. Nachdem ich hier scheinbar eine Markierung übersehen hatte, sind wir direkt dem Pfad in den Wald gefolgt. Richtig wäre wohl der Weg direkt neben der Scheune gewesen, denn wir standen auf einmal im Gestrüpp.

Naja, machte nicht viel aus. Schnell waren wir wieder auf dem richtigen Weg und es ging weiter.

Wieder auf dem richtigen Weg.

Wir erreichten die nächste Möglichkeit, die Strecke abzukürzen. Wer schneller ans Ziel kommen möchte, der biegt hier links ab. Wer dies nicht tun möchte, folgt der Treppe nach oben – so wie wir es getan haben.

Die letzten (Kilo)Meter

Der Aufstieg über die Stufen war nur halb so schlimm wie erwartet und über eine Wiese gelangten wir zur Straße, wo zufällig Chriss (unser „Taxi“) gerade war. Eigentlich hatten wir den, noch 600 Meter entfernten, Wohnmobilstellplatz in Griesstetten als Treffpunkt vereinbart, aber so wechselten wir direkt vom Weg ins Auto.

Unser Fazit zur 8. Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg lautet:

Die 11 Kilometer von Beilngries nach Griesstetten verlaufen größtenteils auf befestigten Wegen. Das hatte den Vorteil, dass wir schnell voran kamen, allerdings sind mir persönlich (Trampel)Pfade lieber. Aber das ist Geschmackssache.

Der Weg am Arzberg bei Beilngries hat mir persönlich am besten gefallen.

Anbei gibts noch den Link bei Komoot. Da mir diese App im Moment immer wieder Streiche spielt, gibts „nur“ die geplante Tour. Die Aufzeichnung klappte nämlich wieder mal nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

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Ich bin schon total gespannt, auf die nächsten Etappen. Ihr etwa auch? Wart ihr auch schon auf dem Altmühltal-Panoramaweg unterwegs? Wie waren eure Erfahrungen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Impressionen Etappe 8 – Altmühltal-Panoramaweg:

Blick auf Felsen.
Auf dem Altmühltal-Panoramaweg.
Insektenhotel am Altmühltal-Panoramaweg bei Töging.
Jep, es hat gestunken 😉
Pilze.
Links Buchen, rechts Fichten. Wie unterschiedlich der Waldboden aussieht…
Kreuz am Arzberg.
Wer auf dem Altmühltal-Panoramaweg eine Runde „abhängen“ möchte, kann dies hier tun – Hängematte bei Töging.
Bis bald, auf dem Altmühltal-Panoramaweg.

Insgesamt waren wir 3 Stunden und 45 Minuten unterwegs. Die reine Gehzeit betrug ca. 3 Stunden.

Altmühltal-Panoramaweg mit Hund – Etappe 6: Eichstätt – Kipfenberg

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Wegweiser auf dem Altmühltal-Panoramaweg zwischen Eichstätt und Kipfenberg.

Die Wegmarkierung des Altmühltal-Panoramawegs hab ich schon 2017 das erste Mal gesehen. Irgendwie hat mich dieser Weg aber nie interessiert. 2 Jahre nachdem ich auf den Fernwanderweg aufmerksam wurde, war mein Interesse dann doch geweckt und so ging es etappenweise auf Tour. Natürlich immer mit Hund.

Über den Altmühltal-Panoramaweg

Der Altmühltal-Panoramaweg verläuft durch den Naturpark Altmühltal. Auf insgesamt 200 Kilometer, welche den Wanderer von Gunzenhausen nach Kehlheim führen, gibt es einiges zu entdecken. Egal ob Geschichts- oder Archäologiefreund, Naturfreak oder Kulinarischer Fan – es ist für jeden was dabei.

Der komplette Weg (Infoheft des Naturpark Altmühltal).

Auszeichnungen des Altmühltal-Panoramawegs*:

  • Top Trail of Germany
  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

(*Info stammt aus der Broschüre des Altmühltal-Panoramaweg)

Etappen:

Der Fernwanderweg kann in viele einzelne Etappen unterteilt werden. Jeder kann sich die Länge der Touren selbst „zusammenschneidern“. Wir haben uns für die sportliche Variante entschieden und werden den Altmühltal-Panoramaweg in 10 Tagesetappen gehen. Die Länge der Etappen variiert zwischen 11 und 30 Kilometer.

Die 10 Etappen im Überblick:

  1. Etappe: Gunzenhausen – Spielberg
  2. Etappe: Spielberg – Treuchtlingen
  3. Etappe: Treuchtlingen – Solnhofen
  4. Etappe: Solnhofen – Dollnstein
  5. Etappe: Dollnstein – Eichstätt
  6. Etappe: Eichstätt – Kipfenberg (gelaufen am 30.10.2019)
  7. Etappe: Kipfenberg – Beilngries
  8. Etappe: Beilngries – Dietfurt
  9. Etappe: Dietfurt – Riedenburg
  10. Etappe: Riedenburg – Kehlheim

Markierung:

Das Zeichen des Altmühltal-Panoramaweg.

Die Markierung des Altmühltal-Panoramaweg ist (in beide Richtungen) ausgezeichnet, weshalb ich bei den Berichten keine Richtungsangaben mache, sondern lediglich auf „schwer erkennbare“ Markierungen hinweisen werde.

Schlaufenwege Altmühltal-Panoramaweg:

Wer sich am Altmühltal nicht sattsehen kann oder die Gegend gerne noch etwas näher kennenlernen möchte, der kann den Fernwanderweg mit insgesamt 16 Schlaufenwegen ergänzen und verlängern. Die Schlaufenwege sind (mit wenigen Ausnahmen) alle Rundwanderwege, welche auch einzeln gegangen werden können.

Wanderkarten sowie detailliertes Infomaterial zum Altmühltal-Panoramaweg und seinen Schlaufenwegen könnt ihr unter folgendem Link im Infozentrum Naturpark Altmühltal bestellen.

Mit Hund auf dem Altmühltal-Panoramaweg:

Bei allen Berichten findet ihr Infos zum Altmühltal-Panoramaweg und wie sich die jeweilige Etappe mit Hund meistern lässt. Natürlich gibt es auch hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeiten für euch, damit ihr euren Weg am nächsten Morgen ohne Extra-Anreise fortsetzen könnt.

Etappe 6 – Altmühltal-Panoramaweg: Von Eichstätt nach Kipfenberg

Am 30.10.2019 ging es für uns auf unsere erste Etappe des Altmühltal-Panoramaweg. Wir starteten gleich zu Beginn mit der längsten, von insgesamt 10 Etappen. Nach dem Motto „das Schlimmste immer zuerst ;-)“. Es ging also von Eichstätt nach Kipfenberg.

Aufgrund der Parksituation in Eichstätt (kostenloses Parken ist dort nur selten möglich) starteten wir unsere Tour etwas außerhalb am Parkplatz des Figurenfelds und unsere Route verkürzte sich um rund 1,5 Kilometer.

Figurenfeld Eichstätt.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: 28,7 Kilometer* (bei Start am Infozentrum in Eichstätt: 30,4 Kilometer)
  • Höhenmeter: 610 bergauf, 720 bergab*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: sehr gute Grundkondition nötig; festes Schuhwerk; nicht kinderwagengeeignet; Strecken-/Etappentour; in beide Richtungen sehr gut markierter Weg; auf der Arnsberger Leite befinden sich Ziegen und/oder Schafees müssen zwei Tore durchlaufen werden (Vorsicht Elektrozaun! und bitte die Tore wieder schließen); Wasserstellen für Hunde, bzw. die Möglichkeit Flaschen aufzufüllen, gibt es unterwegs immer wieder (trotzdem etwas mitnehmen, gerade wenn es heiß ist); Wegearten: Teer/Asphalt, Forst-/Schotterwege, (schmale) Wald- und Wiesenpfade; Anstiege sind oft nur kurz, aber auch mal etwas steiler; Arnsberger Leite & Gungoldinger Wacholderheide sind Naturschutzgebiete = Leinenpflicht!; Weg verläuft überwiegend außerhalb der Ortschaften, es müssen aber auch (selten) Straßen überquert werden;
  • Einkehrmöglichkeiten: Eichstätt (hier kann ich euch „Zum Gutmann“ empfehlen), Landershofen (nicht direkt am Weg), Pfünz (nicht direkt am Weg); Inching (nicht direkt am Weg), Walting (nicht direkt am Weg), Rieshofen, Gungolding (ebenfalls nicht direkt am Weg), Arnsberg, Böhming, Kipfenberg (meine Empfehlung „Zum Blauen Hecht“, nicht direkt am Weg) – bitte erkundigt euch vorher über die Öffnungszeiten;
  • Highlights: Blick auf das Römerkastell Vetoniana Pfünz; Mammuthöhle Buchenhüll; Naturschutzgebiet Gungoldinger Wacholderheide; Naturschutzgebiet Arnsberger Leite; UNESCO-Welterbe Limes
  • Varianten: Tour kann auch umgekehrt gegangen werden;
  • Von Ort zu Ort (Angaben in Kilometer)**: Eichstätt -> Pfünz (7,3) -> Walting (5,5) -> Arnsberg (11,9) -> Kipfenberg (5,7)
  • Start: Parkplatz am Figurenfeld Eichstätt (oder am Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt)
  • Ziel: Kipfenberg

(* Daten stammen aus Komoot; ** Angaben aus der Infobroschüre Altmühltal-Panoramaweg)

Hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Route:

Bei nachfolgenden Pensionen/Hotels/Campingplätzen habe ich für euch nachgefragt, um euch entlang des Altmühltal-Panoramawegs hundefreundliche Unterkünfte zu nennen (inklusive Entfernungen zum offiziellen Weg):

Walting: leider keine geeignete Unterkunft gefunden

Gungolding: Zeltplatz/Bootsratsplatz Gungolding (600 m vom Weg entfernt, nur mit Zelt)

Arnsberg: Landhotel Zum Raben (direkt am Weg, Haustiere nach Absprache, 9 €/Hund);

Böhming: Landhotel Römer-Castell (direkt am Weg; 1 Hund frei, 2 Hunde oder mehr gegen Aufpreis);

Kipfenberg: Campingplatz AZUR Camping (ca. 700 m vom Weg entfernt; Hunde gegen Aufpreis erlaubt)

(Änderungen der Gastgeber vorbehalten, deshalb sollte bei der Buchung stets auf den/die Hund/e aufmerksam gemacht werden, damit keine Missverständnisse entstehen).

Der Start

Wie bereits erwähnt, starteten wir nicht am Infozentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt, sondern etwas außerhalb am kostenlosen Parkplatz des Figurenfeld Eichstätt.

Tafel über das Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten am Parkplatz.

(Fast) Pünktlich starteten wir um 8:10 Uhr, mit unserer tollen Begleitung (vielen Dank fürs Mitlaufen), mit der 6. Etappe des Altmühltal-Panoramawegs. Ein bisschen mentale Vorbereitung war diesmal gleich zu Beginn nötig, denn es lagen knapp 30 Kilometer vor uns. – Wer direkt in Eichstätt startet, muss mit 30,4 Kilometer rechnen, bei uns waren es am Ende 28,6 Kilometer.

Zuerst ging es oberhalb des Figurenfelds vorbei an einigen Wacholderbüschen, bis wir über ein kurzes Stück durch den Wald dann auf den Panoramaweg kamen. Es sah aus, als würde es ein toller Tag werden… Strahlender Sonnenschein, allerdings bei frischen 2 Grad.

Der Weg verläuft zu Beginn über einen breiten Schotterweg zwischen Wiesen und Felder hindurch, bis er sich in einen schmalen Waldpfad wandelt.

Vorsicht Kinder

Ein Schild mit der Aufschrift Vorsicht Kinder irritierte uns kurz. Springen uns etwa gleich Horden von Kinder aus dem Wald an?

Ein wenig irritiert waren wir ja schon, nachdem wir das Schild gesehen hatten…

Ganz so wild wurde es nicht. Am Ende des Waldstücks gelangt man auf einen Spielplatz. Wir sahen von weitem eine Kindergarten-Gruppe auf uns zukommen, welche aber in ausreichender Entfernung wartete, bis wir unseren Weg wieder in den Wald fortsetzten. Der Stimme der Kindergärtnerin zu vernehmen, hatten sie wohl Bedenken wegen unserer (angeleinten!) Hunde.

Hier hätte ich als Kind auch gern gespielt.

Abwechslungsreich geht es weiter

Durch einen, mit Laub bedeckten, Waldpfad geht es bergab, bis wir wieder auf einem Schotterweg landeten. Der Markierung folgend gelangten wir nach Landershofen.

Der erste Fels entlang des Panoramawegs.
Ein schöner Weg Richtung Landershofen.

Durch felsdurchsetzte Wacholderheiden setzten wir unseren Weg fort. Nach einem Blick auf die Karte, war das Geheimnis um das, von einer Mauer umgebene Gebäude, im Dorf gelüftet. Man blickt auf das Römerkastell Pfünz.

Mit Hund auf dem Altmühltal-Panoramaweg.

Die Wacholderheide ließen wir hinter uns und wanderten durch den Wald. Mal über Pfade, mal auf einem breiten Forstweg. Bei einer Weggabelung entdeckten wir eine Tafel mit der Aufschrift Mammuthöhle. Von der Mammuthöhle hatte ich schon einmal gelesen, allerdings hatten wir noch einige Kilometer vor uns, weshalb wir uns entschieden hatten, diese ein anderes Mal zu besuchen.

Wir hätten auch einfach außen herum gehen können – aber nein 😉 …

Auf dem Weg Richtung Walting entdeckten wir an einem toten Baum ein „Weißes Etwas“, das ich so vorher noch nie gesehen hatte. Hättet ihr gewusst, worum es sich handelt?

Einzigartige Flora und Fauna im Altmühltal

Jack untersucht das „Weiße Etwas“ ganz genau.
Ästiger Stachelbart – Heilpilze im Altmühltal.

Genau! Es ist ein Ästiger Stachelbart. Nach späterer Recherche fand ich heraus, dass dieser Pilz auch als Heilpilz genutzt wird. Wir fanden ein paar 100 Meter weiter nochmals diesen Pilz, danach jedoch nicht mehr. Überhaupt ist die Tier- und Pflanzenwelt im Altmühltal faszinierend. Ich bin gespannt, was wir auf unseren weiteren Etappen noch entdecken werden.

Weiter gehts

Die Ortschaft Walting liegt zu unseren Füßen und kurz überlegten wir, ob wir einkehren sollten. Wir entschieden uns allerdings dagegen, obwohl uns das Hinweisschild mit den leckeren Brotzeiten durchaus gereizt hätte…

Ein bisschen hatte uns die Einkehr schon gereizt, aber wir hatten ja noch einige Kilometer vor uns.

In Rieshofen wäre eine erneute Einkehrmöglichkeit gewesen, hätte diese nicht Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag! Und so ging es weiter.

Halbzeit

Kurz die Straße überquert, führt ein Feldweg über Felder und Wiesen weiter nach Isenbrunn.

Halbzeit – wir haben die Hälfte des Wegs geschafft. Zeit für eine Pause.

Bei der Sitzgruppe mitten im Ort gönnten wir uns unsere mitgenommene Brotzeit. Es ging allerdings schnell danach weiter. Die Sonne war seit einiger Zeit hinter dicken grauen Wolken verschwunden und der Wind war kalt.

Ein kurzer aber knackiger Aufstieg sorgte dafür, dass uns schnell wieder warm wurde.

Über die Trockenheide, welche mit tollen Felsformationen durchzogen ist, ging es wieder bergauf und anschließend über verschiedene Wegarten Richtung Gungolding.

Trockenheide bei Isenbrunn.
Felsen gibt es am Altmühltal-Panoramaweg viele. Aber sehr schön waren die Felsformationen entlang der Trockenheide auf dem Weg nach Gungolding.
Nochmal Felsen.

Wir überquerten wieder eine Straße um uns dann an den Anstieg bei der Gungoldinger Wacholderheide zu machen. Über den Pfarrer-Bierschneider-Weg gelangen wir auf das Plateau der Gunguldinger Wacholderheide. So hoch oben blickt man weit über das Altmühltal und die Altmühl und dann geht es bald wieder bergab nach Arnsberg.

Pfarrer-Bierschneider-Weg.
Blick auf die Gungoldinger Wacholderheide. Und ja, da muss man hoch.
Der Weg bei der Gungoldinger Wacholderheide.

Nach einem schönen Blick zur Burg Arnsberg und zur Arnsberger Leite durchquerten wir Arnsberg und folgten der Markierung.

Burg/Schloss Arnsberg.
Blick auf die Arnsberger Leite.

Der Anstieg auf die Arnsberger Leite „hat es nochmal in sich“. Oben angekommen, irritierte uns ein wenig der Elektrozaun. Hinter einem Tor entdeckten wir die Wegmarkierung und gingen durch das Tor. Auf der Bank machten wir nochmals kurz Rast, um anschließend die letzten Kilometer in Angriff zu nehmen.

Auch Tore müssen auf dem Panoramaweg durchquert werden.
Freya auf der Arnsberger Leite – im Hintergrund links die Ortschaft Arnsberg.
Arnsberger Leite und Altmühl.

Ein weiteres Mal mussten wir durch ein Tor hindurch und erblickten dann eine Schafherde. Deshalb also der Zaun.

Schafe gibts im Altmühltal viele. Auch auf der Arnsberger Leite.

Der Weg führt weiter nach Böhming. Hat man die Ortschaft hinter sich, kommt der letzte Anstieg auf dieser Etappe. Über einen Pfad geht es zum Limesturm. Da es mittlerweile bereits dunkel war, gibt es von dort leider keine Fotos mehr.

Anschließend erreichten wir gegen 17:30 Uhr Kipfenberg – das Ende unserer heutigen Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg.

Glücklich und zufrieden und vor allem mächtig stolz, warteten wir auf unser „Taxi“. An dieser Stelle Vielen Dank an Chriss, der uns abgeholt und wieder zu unseren Autos gebracht hat.

GESCHAFFT!

Zusammenfassung und Fazit => Etappe 6 – Altmühltal-Panoramaweg mit Hund:

Der Weg ist sehr abwechslungsreich, im einen Moment geht es durch Buchenwälder, im nächsten Augenblick steht man im dunklen Fichtenwald. Auch Wiesen und Wacholderheiden gibt es viele auf dieser Etappe. Sowohl wir Zwei-, wie auch unsere Vierbeiner haben die Tour sehr genossen. Ab und an gibt es Wasserstellen bzw. kommt man im Tal an die Altmühl, aber nicht zu oft. Deshalb bitte unbedingt Wasser für die Hunde mitnehmen.

Wenn Hund und Halter eine (sehr) gute Grundkondition besitzen, dann ist diese Etappe durchaus an einem Stück machbar. Ansonsten bieten sich unterwegs einige Orte für eine Übernachtung (s. Übernachtungsmöglichkeiten mit Hund) oder ein Etappenziel an. Viele Orte entlang des Wegs können auch mit Bus und/oder Bahn erreicht werden.

Es mussten keine ausgesetzten Passagen begangen werden. Die Anstiege waren zwar teilweise steil, dafür aber nicht sehr lange. Da es sich bei der Gungoldinger Wacholderheide und der Arnsberger Leite um Naturschutzgebiete handelt und wegen der Schafe (welche man übrigens im Altmühltal immer wieder antreffen kann), waren unsere Hunde stets angeleint.

Einkehrmöglichkeiten sind vorhanden, wir bevorzugen jedoch immer unsere eigene Brotzeit fernab des Trubels – wobei wir bei dieser Etappe nur wenige Wanderer getroffen hatten. Die meiste Zeit waren wir alleine unterwegs.

Die reine Gehzeit betrug ca. 6,5 Stunden.

Weitere Impressionen:

Mächtige Buchen im Altmühltal.
Wer erkennt hier ein Gesicht?
Der Franz-Xaver-Mayr-Weg auf dem Weg zur Arnsberger Leite.
Bänke gibt es auch auf dem Panoramaweg.
Zuerst geht es durch lichten Buchenwald…
…um anschließend zwischen dunklen Fichten zu stehen.
8 Pfoten auf dem Altmühltal-Panoramaweg.
Das war unsere erste Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg.

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Auf zur nächsten Etappe!!!

Wart ihr auch schon auf dem Altmühltal-Panoramaweg unterwegs, oder seid ihr ihn vielleicht sogar schon komplett gegangen? Hat euch der Weg gefallen? Gerne dürft ihr mir eure Erfahrungen in einem Kommentar hier erläutern 😉 .

Herbstliche Wanderung zum „Schlögener Blick“ – Wandern mit Hund in Oberösterreich

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Was macht man, wenn gute Freunde fast 500 Kilometer weit weg wohnen und man aber zusammen wandern gehen will? Richtig – man trifft sich in der Mitte 😅. So führte uns unsere Tour, gemeinsam mit Anna und Fina von Fina the adventuredog, am Sonntag den 13.10.2019 nach Schlögen in Oberösterreich zum Schlögener Blick.

Vom Schlögener Blick hat man eine tolle Aussicht auf die Donauschlinge – auch bekannt als Schlögener Schlinge.

Die Donauschlinge von „unten“.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: 13,5 Km*
  • Höhenmeter: 370*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: Rundtour; am Parkplatz an der Anlegestelle in Schlögen Parkgebühren 5 € (Toilettennutzung 50 Cent); festes Schuhwerk; Trittsicherheit; Tour kann auch umgekehrt gegangen werden (allerdings hat man dann fast 30 Minuten einen ziemlich steilen Anstieg); gesamte Tour nicht kinderwagengeeignet – wer allerdings den direkten Weg zum Schlögener Blick wählt, sollte es mit einem geländegängigen Kinderwagen (und genügend Ausdauer wegen des steilen Anstiegs) schaffen; rund um den Schlögener Blick stark frequentiert – auf dem restlichen Weg waren wir aber fast alleine unterwegs; Wasser für die Hunde mitnehmen – an der Donau gibt’s Wasser, aber dazwischen keine Wasserstellen; Einkehrmöglichkeiten in Inzell oder am Parkplatz (5 € Parkgebühren werden bei Verzehr von min. 10 € angerechnet); Naturschutzgebiet = Leinenpflicht
  • Highlights: Aussichtspunkt Schlögener Blick, Steinerfelsen
  • Start: Anlegestelle Schlögen; Schlögen 2, 4083 Haibach ob der Donau, Österreich
  • Ziel: = Start

(* Daten stammen aus Komoot)

Start unserer Tour!

Wir hatten uns um 10 Uhr am Parkplatz an der Anlegestelle in Schlögen verabredet. Selbst die Anreise war für mich bereits ein Genuss. Strahlender Sonnenschein und eine tolle Gegend 😍 erwarteten uns.

Da wir beide etwa 15 Minuten früher am Treffpunkt waren, haben wir noch schnell die Parktickets geholt und konnten pünktlich um 10 Uhr unsere Tour starten.

Der Weg ist ein Rundweg und mit einer blauen Markierung ausgeschildert. CICONIA WEG steht auf dem Schild – das bedeutet wohl Großer Vogel.

Die Markierung des Ciconia Weg weist uns den richtigen Weg und ist in beide Richtungen ausgeschildert.

Man kann entweder gleich zum Aussichtspunkt hoch wandern (Gehzeit ca. 30 Minuten, aber sehr steil), oder man entscheidet sich – wie wir es getan haben – zuerst für den Weg entlang der Donau.

Während sich am Parkplatz noch Menschenmassen tummelten, waren wir auf dem weiteren Wegverlauf eher einsam unterwegs. Obwohl es sich um den offiziellen Radwanderweg und eine Verbindungsstraße handelt, haben wir außer ein paar Anglern nur sehr wenige Menschen (und auch Autos) gesehen.

Wir verließen die Teerstraße und folgten dem Treppelweg. Dieser führt direkt an der Donau entlang. So hatten wir einen angenehmeren Weg, als die Teerstraße unter den Füßen und die Hunde hatten Wasser. Außerdem waren weit genug entfernt von den Forstarbeiten (ja, auch am Sonntag wurde gearbeitet) und hatten keine Autofahrer.

Rechts verläuft der Radweg, aber der Treppelweg ist viel schöner.
Der Treppelweg – ein schöner Weg.
Noch ein Bild vom Treppelweg – etwa bei der Hälfte zwischen Schlögen und Inzell.

Ab nach oben

In Inzell angekommen, sind wir bei nächster Gelegenheit nach rechts abgebogen, um kurz nach der Kurve links in den Wald zu gehen.

Dieser Weg war am Anfang nicht so schön. Die feuchte Witterung und die Forstarbeiten machten sich bemerkbar. Es erforderte etwas „Fingerspitzengefühl“ um nicht knöcheltief im Matsch zu versinken. Aber hat man dies geschafft, verwandelt sich der Weg fast in eine Reise durch einen Märchenwald.

Matsch soweit das Auge reicht. Und noch dazu geht es bergauf – aber auch das haben wir geschafft.
Und dann verwandelt sich der Matsch-Weg in einen schönen Weg.
Mit vielen tollen Pilzen.

Es geht abwechslungsreich bergauf. Mal über einen breiten Forstweg, mal über einen schmalen Pfad. Ab und an lässt sich ein Blick auf die Donau erhaschen.

Wandern auf dem „Bergrücken“

Wir folgten immer dem CICONIA WEG und dieser führte uns zu einem schönen Aussichtspunkt mit Bank. Die Aussicht mussten wir einfach genießen und legten eine kleine Pause ein, bevor es auf den „Bergkamm“ ging.

Auf zur Bank mit Aussicht.
Freya genießt ebenfalls die Aussicht.

Dieser Weg entspricht total meinem Geschmack 😊. Zugegeben, ein bisschen aufpassen muss man schon, wo man seine Füße absetzt, aber ich liebe diese schmalen Pfade mit Baumwurzeln und Steinen.

Über Wurzeln und Steine und durch Heide geht es Richtung Steiner Felsen.
Ein bisschen trittsicher sollte man schon sein.

Ab hier begegneten wir auch mehr Menschen und auch ein paar Hunde haben wir gesehen.

Steiner Felsen (auch Steinerfelsen) und kurze Pause

Über den Bergrücken geht’s zum Steiner Felsen und anschließend machten wir Pause – oder wie man in Österreich sagt 😉 – „Jause“.

Mit einer traumhaften Aussicht und der (noch) wärmenden Sonne ließ es sich hier sehr gut aushalten, aber wir wollten ja noch weiter zum Schlögener Blick.

Ein toller Weg – der Ciconia Weg.

Kleiner Steiner Felsen (auch Kleiner Steinerfelsen)

Unser nächster Halt war beim Kleinen Steiner Felsen. Allerdings war hier so viel los, dass wir uns schnell weiter auf den Weg machten.

Kleiner Steinerfelsen.

Aussichtspunkt am Steiner Felsen

Nach den Steiner Felsen gelangten wir zu einem Aussichtspunkt. Allerdings war dies noch nicht der Aussichtspunkt „Schlögener Blick“, wie wir zuerst vermutet hatten 🤭, sondern der Aussichtspunkt Steiner Felsen.

Blick von der Aussichtsplattform nahe des Kleinen Steinerfelsen.

Auf zum Schlögener Blick

Über Feldwege (im Hochsommer könnte es auf diesem Teilstück ziemlich heiß werden) und ein kurzes Stück Teerstraße gelangt man wieder in den Wald um anschließend auf einem breiten Schotterweg zu laufen.

Der Weg führt auch über Wiesen und Felder. Im Sommer könnte es auf diesem Teilstück der Route ziemlich heiß werden.

Nicht weit von diesem Weg entfernt, befindet sich ein Parkplatz, von welchem aus man in wenigen Gehminuten zum Schlögener Blick gelangt. Und das spürten wir auch. Denn ab hier kamen uns die Menschenmassen entgegen.

Wir machten einen Abstecher zu einem weiteren Aussichtspunkt und wanderten anschließend – bergab – zum Aussichtspunkt Schlögener Blick.

Blick auf die Donau vom Aussichtspunkt VOR dem Schlögener Blick.

Schlögener Blick – traumhafte Aussicht auf die Donauschlinge Schlögen

Ich glaube, zu dieser traumhaften Aussicht muss man nicht viel sagen/schreiben – oder?!

Was für eine Aussicht von der Aussichts-Plattform Schlögener Blick! Man sieht genau den Verlauf der Donauschlinge. Ein tiefes Tal, wo sich die Donau hindurch schlängelt. Dazu der herbstlich gefärbte Wald. Einfach grandios 😍!

Wäre hier nicht so viel los gewesen, hätten wir sicher länger den Anblick genossen.

Abstieg ins Tal

Nachdem wir uns kurz über den Ausblick erfreuten, machten wir uns an den ( teils steilen) Abstieg. Hier sollte man wirklich aufpassen. Der steinige und steile Weg ist bei Nässe nicht zu unterschätzen. Dennoch sind wir froh, die Tour im Uhrzeigersinn gegangen zu sein. Entgegenkommende Personen keuchten ganz schön 🤣.

Kurz bevor wir wieder am Parkplatz angelangten, ergab sich noch einmal die Möglichkeit, von „oben“ auf die Donau zu blicken und dann waren wir auch schon wieder unten.

Noch ein letzter Blick von oben, bevor wir wieder bei den Autos waren.

Wir starteten um 10 Uhr und waren gegen 14:45 Uhr wieder am Parkplatz. Die reine Gehzeit lag (laut Komoot) bei 3 Stunden und 10 Minuten.

Das Obere Donautal in Oberösterreich war bisher absolutes „Neuland“ für uns. Die Gegend hat mich aber so fasziniert, dass wir mit Sicherheit nicht das letzte Mal dort gewesen sind.

Deshalb sagen wir „Bis bald“!

Vom Ei zum Käfer.
Kunstvolle Schnitzereien zeigen die Entwicklungsstadien eines Waldbewohners.
Kunstvolle Schnitzereien zeigen die Entwicklungsstadien eines Waldbewohners.
Kunstvolle Schnitzereien zeigen die Entwicklungsstadien eines Waldbewohners.
Stellenweise finden sich auch Lehrtafeln auf dem Weg. Biber haben wir allerdings keinen gesehen…

Wart ihr auch schon bei der Donauschlinge in Schlögen und beim Aussichtspunkt Schlögener Blick? Hat es euch auch so gut gefallen, wie uns?

Von Leuzenberg zum Glatzenstein – Wandern mit Hund im Nürnberger Land

Hinweis: Beitrag enhält unbezahlte Werbung
Das Gipfelkreuz am Glatzenstein.

Eigentlich war am Sonntag, den 29. September, ja etwas anderes geplant…

Luna, eine unserer Samtpfoten wurde angefahren und muss nun in regelmäßigen Abständen via Sonde gefüttert werden. Ich hatte damit gerechnet, dass Freya und ich in den nächsten Wochen nicht (viel) wandern würden…

Umso erfreulicher war es, dass Chriss sich um Luna gekümmert hat (Danke 🙏 nochmal) und wir an diesem Sonntag dann doch auf eine kurze Tour starten konnten.

Genauso toll war, dass unsere Begleitung ebenfalls Zeit und Lust hatte und wir somit wieder zu Viert auf Wanderschaft gingen.

Unser Ziel war der Glatzenstein nahe Neunkirchen am Sand in der Fränksichen Alb.

Die Felsen am Glatzenstein.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: ca. 7,5 Kilometer*
  • Höhenmeter: 210*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: gutes Schuhwerk; Rundtour; Einkehrmöglichkeiten Leuzenberger Hof (Start-Ziel) oder Berggasthof Glatzenstein (nicht direkt am Weg); bedingt kinderwagengeeignet; an schönen (Wochenend)Tagen stark frequentiert; Wegarten – überwiegend Forst- bzw. Feldwege, Pfade, Teerstraßen; Abkürzungen und andere Varianten möglich; wenig bis kein Wasser (unbedingt etwas mitnehmen); tolle Aussicht vom Glatzenstein ins Tal;
  • Start: Leuzenberger Hof, Dorfstraße 5, 91244 Reichenschwand
  • Ziel: = Start

( * Daten stammen aus der Komoot-App)

Start der Tour

Pünktlich um 10:30 Uhr (diesmal ohne Stau, Umleitungen oder sonstige Maleure) starteten wir am Parkplatz am Leuzenberger Hof.

Wir folgen der Dorfstraße leicht bergauf und biegen bei der vierten Straße Zum Seeanger nach links ab. Hat man das Dorf hinter sich gelassen, zeigt sich bereits die erste herrliche Fernsicht über die Felder und Wiesen.

Bei dieser Aussicht muss man einfach kurz inne halten.

Es geht weiter bergauf, bis wir zu einer Weggabelung mit einer Bank und einem alten Grenzstein gelangen, wo wir uns rechts halten. Kuhglocken-Geläute lässt mein „Allgäu-Herz“ höher schlagen und die Gegend ähnelt wirklich einer Alm, aber keine Angst – die Kühe sind eingezäunt (Vorsicht, dass der Vierbeiner nicht an den Zaun kommt – Strom!!!).

Eine Tafel mit Erklärungen zum Archäologischen Wanderweg soll uns auf unserem Weg noch des öfteren begegnen.

Auch ein Teil des Archäologischen Wanderwegs begleitete uns bei dieser Tour.

Wir bleiben vorerst auf dem Forstweg, bis uns die Beschilderung nach links auf einen Pfad führt. Diesem Pfad folgen wir wieder nach links. Es ist ein schöner Weg durch den Wald und das scheinen noch mehr Wanderer entdeckt zu haben 🙄.

Es war eine tolle Atmosphäre, als wir so durch den Buchenwald gewandert sind.

Abwechselnd geht es über Pfade und Forstwege, wobei uns die Pfade lieber sind, denn auch einige Mountainbiker sind unterwegs. Viele sind freundlich, grüßen zurück und bedanken sich, dass man auf die Seite geht, andere bekommen „die Zähne nicht auseinander“ (vielleicht bleiben sonst zu viele Mücken zwischen den Zähnen hängen 😉).

Die Wege sind abwechslungsreich, obwohl die Tour nicht besonders lang ist.

Nächster Halt – Glatzenstein

Nach etwa 3 Kilometer erreichen wir unser eigentliches Ziel. Der Glatzenstein ist ein Berg der Fränkischen Alb. Und obwohl er mit seinen 572 m ü. NN nicht sonderlich hoch ist, bietet er eine grandiose Aussicht. Wenn nicht gerade so viel los ist wie bei uns, lässt es sich hier sicher lange aushalten.

Blick zur Burgruine Rothenberg.
Weitsicht vom Glatzenstein ins Tal.
Die Bank am Glatzenstein haben wir nicht genutzt, aber hier einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu erleben, wäre sicherlich eine tolle Sache.

Übrigens: Wir haben am Glatzenstein eine Versteinerung (manche nennen auch Fossil) entdeckt. Wer weiß, wo diese Versteinerung ist und was war das einmal 😃?

Kersbacher Felsenlabyrinth

Nun, nachdem uns am Glatzenstein zu viel Trubel herrschte und es auch ziemlich windig war, ging es für uns in Richtung Kersbacher Felsenlabyrinth (Beschilderung vorhanden).

Dass sich nahe des Glatzensteins auch eine Höhle befindet, habe ich leider erst jetzt entdeckt, während ich diesen Beitrag hier schreibe 😔. Naja, dann müssen wir wohl noch einmal dort hin 😁, um die Höhle zu erkunden.

Felsen im Kersbacher Felsenlabyrinth.
Wald im Kersbacher Felsenlabyrinth.

Auf einer Lichtung nahe des Frühzeitlichen Kalkbrennofen machten wir eine schöne Brotzeit-Pause.

Die wärmende Sonne und die Windstille haben zwar richtig gut getan, dennoch ging es zügig weiter.

Der Rückweg

Einige Höhenmeter, welche wir zuvor bergauf gelaufen sind, führten nun vorerst wieder nach unten. Bereits seit einiger Zeit (ich kann euch gar nicht mehr genau sagen, seit wann) ist auch der Frankenweg Teil unseres Wegs. Wer möchte, kann dem Pfad etwas unterhalb des Kalkbrennofen nach rechts folgen. Das ist dann eine kleine Abkürzung und man landet nicht wie wir, zu weit unten.

Den Wald lassen wir bald hinter uns und gelangen auf eine Teerstraße, welche uns durch Felder führt. Von hier hat man eine schöne Aussicht und wieder erinnert mich alles ziemlich ans Allgäu.

Auch wenn ich Teerstraßen beim Wandern nicht gern mag, man kommt zumindest flott voran.
Die Aussicht ist einfach nur herrlich.

Wir folgen dieser Teerstraße geradeaus, bis wir in der Kurve am Berg nach rechts abbiegen. Nun sind wir auf dem Jura-Gebirgsweg.

Der Jura-Gebirgsweg kommt auf jeden Fall auf meine „Da-will-ich-wandern-Liste“.

Der Jura-Gebirgsweg führt in Richtung Großer Hansgörgel, welchen wir aber auslassen und uns für den kürzeren, direkten Weg in Richtung Leuzenberg entscheiden. Ein paar liegende Baumstämme auf einer Wiese nutzten wir nochmals für eine kurze Rast. Sonne tanken. Die Hunde hatten ihren Spaß und Freya spielte sogar ausgiebig mit Jack (normalerweise ist Freya kein „Spiel-Hund“, umso schöner war es für mich, dass sie Spaß dabei hatte).

Über einen Pfad gelangten wir zu einem kleinen Bächlein, weiter zu einem (leicht versteckten) Weiher, wo die Hunde sich abgekühlt haben (nein, es war nicht heiß) und von dort aus wieder nach Leuzendorf, wo unsere Autos standen.

Kleiner Bachlauf im Wald.
Und sogar ein Mini-Mini-Wasserfall.

Insgesamt waren wir 3 Stunden unterwegs, die reine Gehzeit betrug etwas über 2 Stunden (leider habe ich aus Versehen die Aufzeichnung bei Komoot gelöscht). Unsere Pausen fielen bei dieser Tour sehr knapp aus, was natürlich auch daran lag, dass ich schnell wieder nach Hause zu unserem „Patienten“ wollte. Aber auch die starke Frequentierung des Wegs war nicht so unser Ding. Andere Hunde haben wir keine bzw. nur in der Ferne gesehen.

Die Route an sich ist abwechslungsreich und durchaus zu empfehlen, dann aber lieber unter der Woche.

Schaut mal, wie der Baum gewachsen ist?!
Auf dem Weg zum Glatzenstein.
Gipfelkreuz am Glatzenstein.
Pilze.
Abkühlung muss sein – und wenns Minusgrade hat 😉

Anbei gibts noch den Link zur (zwar nur geplanten, aber so gelaufenen) Tour auf Komoot.

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Wart ihr auch schon beim Glatzenstein? Wie hat es euch gefallen? Schreibt mir doch einfach einen Kommentar, ich freu mich. Bis bald!

Von der Kindinger Klause zum Felsentor Unteremmendorf – Wandern im Altmühltal

Eine Tour im Naturpark Altmühltal – für Archäologie-Fans, Höhlenbegeisterte und Naturfreunde.

Eine Tour im Naturpark Altmühltal, bei welcher sowohl Archäologie-Fans, wie auch Höhlenbegeisterte und Naturfreunde voll und ganz auf „ihre Kosten kommen“. Schöne Ausblicke, abwechslungsreiche Wege sowie dunkle Höhlen warten auf dieser Tour. Wer auf dem 200 Kilometer langen Altmühltal Panoramaweg wandert, kann sich ebenfalls dieser Naturjuwelen erfreuen, denn der Altmühltal Panoramaweg führt hier entlang.

Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung
Start und Ziel der Tour ist ein kleiner Parkplatz neben der Straße, zwischen Kinding und Kipfenberg. Die Markierungen sind hier super.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: (je nach Variante) ca. 9 – 11 Kilometer*
  • Höhenmeter: 200*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: festes Schuhwerk; Rundtour; nicht kinderwagengeeignet; wenige Treppenstufen – jedoch keine Gittertreppen; Östliches Schneiderloch (Höhle am Felsentor) kann nur über eine Leiter erreicht werden (geübte Hunde können sicherlich mit etwas Hilfe seitlich hoch, haben wir aber nicht gemacht); Taschenlampe oder Stirnlampe nicht vergessen; Wegarten => breite (Forst- oder Wiesen)Wege, Pfade, Hohlwege, Treppen, Asphalt; Wegmarkierungen Altmühltal Panoramaweg und Burgenweg Kinding (gut ausgeschildert); Einkehrmöglichkeiten in Unteremmendorf und Kinding (Öffnungszeiten beachten); Landschaftsschutzgebiet; genug Wasser für den Hund mitnehmen => keine Trinkmöglichkeiten außer am Bach in Unteremmendorf und je nach Variante, abschnittsweise an der Altmühl; wegen des Fledermausschutzes sollten Höhlen vom 01. Oktober bis 31. März nicht begangen werden
  • Highlights: Kindinger Klause (auch Binnleitenhöhle genannt), Felsentor, Östliches Schneiderloch
  • Varianten: Tour kann auch umgekehrt gegangen werden (der Aufstieg von Unteremmendorf zum Felsentor ist jedoch steiler, als von der Kindinger Klause); Rückweg kann identisch mit dem Hinweg sein; Rückweg kann am Waldrand entlang erfolgen (empfohlen an heißen Tagen); Rückweg kann entlang der Altmühl erfolgen (nicht geeignet für heiße Tage => kein Schatten und nur wenig Möglichkeiten, um an die Altmühl zu kommen);
  • Start: kleiner Parkplatz an der Straße von Kinding Richtung Kipfenberg, etwa 300 Meter ab der Brücke
  • Ziel: = Start

(*Daten stammen aus Komoot)

Auf geht´s

Unsere Tour startete am 18. September 2019 um 13:15 Uhr am o.g. Parkplatz. Wir wanderten wieder in Begleitung, denn so macht es gleich doppelt so viel Spaß.

Steht man am Parkplatz und blickt Richtung Hügel, folgt man dem geteerten Weg bergauf (nicht der Hauptstraße Richtung Kipfenberg folgen). An der Scheune befindet sich bereits der erste Wegweiser mit der Aufschrift „Klause“.

An der kleinen Kapelle (eher ein Bildstock) an der Weggabelung folgten wir dem Weg geradeaus. Es geht auf einem steilen Waldpfad weiter (auch hier finden wir den Wegweiser „Klause“), bis wir nach etwa 300 Meter die Kindinger Klause erreichten.

Hier geht es geradeaus in den Wald.
Aufstieg zur Kindinger Klause.

Kindinger Klause

Die Kindinger Klause wird auch Binnleitenhöhle genannt. Es handelt sich bei dieser Höhle um ein Felsdach, welches 10 Meter breit, 3,5 Meter hoch und 7 Meter tief ist. Nach links zweigt ein 10 Meter langer Gang ab, über welchen man wieder ins Freie gelangt.

Die Höhle hat bereits unseren Vorfahren jahrtausendelang Unterschlupf gewährt, was Grabungen und Funde belegen. Der spektaluärste Fund ist wohl ein Teil eines Mammutknochens.

Naturpark Altmühltal
Und da ist sie, die Kindinger Klause. Dieser Ort wirkt imposant und irgendwie geheimnisvoll. Erst wenn man direkt davor und im Inneren der Höhle war, bemerkt man die wahre Größe.

Nachdem wir die Kindinger Klause dann auch ein zweites Mal erkundet hatten 😉 (Sonnenbrille in der Höhle vergessen) ging es ein kurzes Stück zurück, bis wir dann weiter dem Weg bergauf folgten und auf einen Forstweg kamen.

Durch den Buchenwald geht es weiter nach oben.

Die Markierung zeigt nach links, ein Blick auf die Karte zeigte auch, dass wir nach links müssen, also gingen wir auch links.

Hügelgräber

Nach etwa 700 Meter erreichten wir einen kleinen netten Picknickplatz (Mülleimer vorhanden) an den Hügelgräbern. Diese Hügelgräber stammen vermutlich auch von den damaligen Bewohnern der Kindinger Klause.

Steinmännchen auf einem der Hügelgräber.

Wir folgten weiter geradeaus dem Forstweg und auch der Hinweis, dass durch Rückearbeiten der Wegzustand schlecht sei, schreckte uns nicht ab (wenn es vorher geregnet hat, kann es allerdings durchaus eine matschige Angelegenheit werden).

Bei vorangegangenem Regen kann der Weg durchaus sehr matschig sein.

Der Forstweg ändert sich in einen Waldpfad – klasse, das ist genau unser Ding. Auch die Vegetation ändert sich. Der lichte Buchenwald wechselt zu Fichten und Gestrüpp.

Der lichte Buchenwald wechselt zu Fichten und Kiefern…
…und ein wenig Gestrüpp. Der Weg ist dennoch gut begehbar. (Hier musste ich dann doch ein bisschen an Abschnitte des Goldsteigs im Bayerischen Wald denken).

Immer folgend der Beschilderung des Altmühltal Panoramawegs und des Burgenwegs Kinding, gelangen wir über Pfade und einen Wiesenweg an die Straße, welche Irlahüll mit Unteremmendorf verbindet. Diese überqueren wir um wieder einem breiten, geschotterten Forstweg zu folgen. Bei nächster Gelegenheit biegen wir jedoch schon wieder links auf einen weichen Waldpfad ab.

Wegweiser auf der anderen Seite der Straße. Wir folgen in Richtung Unteremmendorf/Beilngries.

Die Aussicht des Herrn – Panoramablicke ins Altmühltal

Wir genießen die Aussicht des Herrn – von hier aus hat man wirklich einen fantastischen Ausblick über das Altmühltal – schweift der Blick nach rechts, sieht man Unteremmendorf, den Kratzmühlsee und Beilngries im Hintergrund, sieht man nach links blickt man nach Kinding. Auch Gleitschirmflieger konnten wir einige beobachten. Nach einer kurzen Rast auf der Bank ging es dann auch schon weiter.

Blick nach rechts von der „Aussicht des Herrn“.
Ausblick nach links von der „Aussicht des Herrn“.
Gleitschirmflieger im Altmühltal.

Erholt ging es weiter in Richtung Felsentor. Oberhalb befinden sich zwei Bänke mit einem Tisch, weil es aber ziemlich „frisch“ war, wollten wir im Schatten keine weitere Rast einlegen.

Saufelsen – gefunden oder nicht?

Wir waren schon fast am Abstieg zum Felsentor – aber was ist da? Saufelsen ca. 200 Meter – wir folgtem der Markierung zum Saufelsen und entdeckten tatsächlich nach rund 170 Meter einen kleinen, unerreichbaren (zumindest mit Hund und Rucksack) Höhleneingang in einem Felsen. Ist das der Saufelsen? – Wir wissen es nicht, denn leider war er nicht beschriftet. Also zurück zur Treppe, welche uns hinab zum Felsentor bringt.

Ein kleiner Höhleneingang – ist das der Saufelsen oder nicht?
Die Treppe hinab zum Felsentor. Wer möchte, kann auch dem Pfad rechts folgen – hier gelangt man nochmals zu einer traumhaften Aussicht (vorsicht, Absturzgefahr – nicht mit einem Geländer o.ä. gesichert) – man muss jedoch wieder zurück zur Treppe.

Felsentor und Östliches Schneiderloch

Das Felsentor bei Unteremmendorf, auch Burgstall „Torfelsen“ genannt, ist natürlich entstanden und war früher vermutlich der Eingang zu einer Burg.

Unterhalb des Felsentors, im Fels selbst, befindet sich eine 25 Meter lange Höhle, welche mit einer Taschenlampe begangen werden kann und mit in die damalige Burganlage einbezogen war.

Naturpark Altmühltal
Das Felsentor. Auch Burgstall „Torfelsen“ genannt, natürlich entstanden und als Burganlageneingang genutzt.
In der Höhle, welche sich im Fels beim Felsentor befindet.
Der Höhleneingang kann über eine Leiter erreicht werden.

Nachdem wir unsere Höhlenleidenschaft gestillt und unsere geplanten Highlights erreicht hatten, ging es an die Planung des Rückwegs. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Rückweg

Variante 1: Man nimmt den selben Weg, wie zuvor (das machen wir aber nur sehr, sehr selten – deshalb war diese Variante nichts für uns).

Variante 2: (empfohlen, wenn es sehr heiß ist, da man hier noch ein wenig Schatten hat) Diese Variante verläuft entlang des Waldrands. Ist man in Unteremmendorf angekommen, biegt man vor der Kirche links ab und folgt dem Weg, bis man wieder an der Kapelle angelangt (oder man biegt vorher einmal nach rechts ab und gelangt auf den unteren Weg).

Variante 3: Weil es nicht mehr so heiß war und wir unbedingt noch die Sonne genießen wollten, wählten wir Variante 3. Dieser Weg verläuft (mit mal mehr, mal weniger Abstand) parallel zur Altmühl. Wir liefen also an der Kirche vorbei, um bei nächster Gelegenheit links abzubiegen und hielten uns dann rechts.

Badepause in der Altmühl.

Nach einer ausgiebigen Badepause für die Hunde, blieben wir auf diesem Weg, bis wir um 17:30 Uhr wieder am Auto ankamen.

Insgesamt waren wir also 4 Stunden und 15 Minuten unterwegs, bei einer reinen Gehzeit von 2 Stunden und 45 Minuten. (Durch unsere kurze Doppelstrecke zur Kindinger Klause und dem Abstecher Richtung Saufelsen haben sich die Höhenmeter auf 240 Meter summiert).

Hier gibts noch ein paar Impressionen für euch:

Vor der Höhle beim Felsentor – zwei brav wartende Hunde.
Im hinteren Teil der Kindinger Klause.
Gruppenfoto in der Kindinger Klause – vielen Dank, an meine Begleitung, dass ich das Bild verwenden darf.
Blick aus der Kindinger Klause.
Burgfräulein und Burgherr? – vielen Dank für die tolle Begleitung und dass ich das Bild verwenden darf.
Freya und ich im Felsentor. Bis bald ihr Lieben!

Wanderung durch die „Starzlachklamm“

Kein Vergleich zu den „großen Geschwistern“

Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung
Die Starzlach.

Chriss hat seinen Gleitschirmkurs in der Nähe von Oberstaufen weitergemacht und ich wollte die „Gunst der Stunde“ nutzen und mit Freya durch die Starzlachklamm wandern. Schließlich stand diese schon ewig auf meiner „Da-will-ich-hin-Liste“ und da ich anschließend die Nacht noch in unserem Wohni verbringen konnte, war die Anfahrt nicht so wild.

Das Wetter war herrlich – blauer Himmel, Sonnenschein und warme Temperaturen – aber die Ferien hatten in Bayern noch nicht begonnen, es war unter der Woche (Donnerstag, der 18. Juli 2019) und ich hatte gehofft, dass deshalb nicht so viele Menschen die gleiche Idee hatten wie ich. Denkste…

Die Anreise verlief noch gut. Kein Stau und auch das Navi hat mich direkt zum richtigen Parkplatz geführt (unbedingt bis zum Ende der Straße fahren, auch wenn man unten ebenfalls parken könnte). Das Hinweisschild „Parken mit Parkschein“ wollte ich nicht ignorieren und so bekam ich schon den ersten Schockmoment am Parkautomaten. Bitte?? 3 Euro für 3 Stunden parken?!? „Naja, ich bin scheinbar verwöhnt und parke wohl zu oft kostenlos“ dachte ich mir und bezahlte mein Parkticket und habe es fein säuberlich hinter der Autoscheibe platziert. Rucksack rauf und los.

Wasserfall in der Starzlachklamm.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: 5,87 Km
  • Höhenmeter: 280 bergauf, 270 bergab
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: gutes Schuhwerk erforderlich, Rundweg, viele Wurzeln und Stufen, nicht kinderwagengeeignet, bei schönem Wetter ziemlich überlaufen, teils enge und felsige Wege (Rutschgefahr), Weideviehbetrieb auf den umliegenden Wiesen, Wasser gibts zwar in der Klamm, ist aber nicht immer erreichbar (deshalb selbst nochmal was für die Fellnase mitnehmen), Highlight ist der große Wasserfall beim Klammwirt, Einkehr möglich beim Klammwirt oder der Alpe Topfen (Öffnungszeiten beachten), mehrere Varianten möglich (Bsp. Start am Parkplatz beim Berggasthof Alpenblick oder nach der Klamm rechts abbiegen und über den Weg rechts zurück); wenig Ausweichmöglichkeiten, wenn einem andere Hunde entgegen kommen
  • Start: Parkplatz zur Starzlachklamm in Winkel (3 Euro Parkgebühr, Automat wechselt nicht (!), es gibt aber einen Geldwechsler daneben, Toiletten 50 Cent)
  • Ziel: = Start

(Daten stammen aus der Komoot-App)

Freya in der Starzlach, bevor die Tour los ging.

Weil es bereits jetzt schon ziemlich warm war, gönnte sich Freya gleich zu Beginn eine Abkühlung in der Starzlach. Anschließend querten wir eine Brücke, einen weiteren Parkplatz und folgten einem geschotterten Weg bis es rechts durch ein Drehkreuz auf einen Waldpfad ging.

Hier wären wir besser gleich geblieben

Nach etwa 700 Meter erreichten wir ein schönes Plätzchen an der Starzlach, aber bereits hier tummelten sich Familien im Bachbett und die Bänke waren alle besetzt. Also kühlte Freya nur schnell ihre Füße und wir gingen weiter. Der Weg führt über Wurzeln und auch ein paar Treppenstufen, ist aber nicht allzu anstrengend.

Hier hätten wir am besten gleich bleiben sollen.

Knappe 300 Meter später kamen wir zu einem schönen großen Wasserfall und beobachteten kurz die Canyoning-Verrückten, welche sich hier ins Wasser stürzen. Aber auch hier ist einiges los und so ging ich rasch zum Eingang der Klamm, bevor die Seniorengruppe mit knapp 15 Mann/Frau sich ebenfalls in die Klamm begab.

Großer Wasserfall am Eingang zur Starzlachklamm.

Ein weiteres Mal wird zur Kasse gebeten

3,50 Euro Eintritt. „Okay, jede Klamm kostet Eintritt, warum also nicht auch die Starzlachklamm“ (dass ich das Eintrittsgeld noch für unangemessen anpreisen würde, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedacht).

Die Klamm kann von beiden Richtungen begangen werden. Sonderbar ist (und das ist mir jetzt gerade erst aufgefallen, als ich diesen Bericht hier schreibe), dass sich aber nur am unteren Eingang (beim Wasserfall) eine Kasse befindet, nicht aber, wenn man von „oben“ kommt.

Enge Wege, viele Leute

Enge Wege und viele Menschen ergeben eine Kombination, die mit Hund (aber auch ohne) nichts für mich sind. Die Strecke durch die Starzlachklamm ähnelt teils mehr einem Parcours den es zu bewältigen gilt, als einem schönen Naturerlebnis. Dass die Klamm aus beiden Richtungen durchwandert werden kann, macht das ganze noch viel schlimmer.

An einigen Stellen musste ich Freya zwischen meine Beine und eine Felswand „quetschen“ um zu verhindern, dass ihr die entgegenkommenden Menschenmassen auf die Pfoten treten. Hinzu kamen glitschige Felsen auf dem Weg, an denen das Geländer gerade recht kam, weil man sonst kaum hinauf gekommen wäre.

Ziemlich eng wird es bei einem Durchgang durch einen Felsen.

Während ausgerechnet immer an den engsten Wegpunkten dann auch noch die Leute standen, um beim Canyoning zuzusehen, war ich eigentlich nur noch damit beschäftigt, uns heil und ohne Absturz durch diese Klamm zu bringen.

Wenn hier noch „Gegenverkehr“ herrscht, dann wird es ziemlich eng.
Auch schmale Brücken gibt es in der Klamm.

Endlich wirds ruhiger, oder doch nicht?

Die Starzlachklamm selbst, ist nur etwa 1,5 Kilometer lang und der Wasserfall beim Klammwirt ist eigentich das einzige Highlight, vielleicht noch ein paar Stellen – aber ich war ja mehr damit beschäftigt, mich an Zuschauern vorbeizuschlängeln und aufzupassen, dass Freya nicht getreten wird – als die Klamm richtig anzuschauen.

Umso mehr hatte ich mich eigentlich auf eine ruhige „Zurück-zum-Auto-Strecke“ gefreut. Aber auch der restliche Weg hinauf auf den Berg in Richtung Alm war nicht viel besser.

Die Gitter können seitlich vom Hund umgangen werden.
Vorsicht! Manche Stufen sind Morsch. Eigentlich kenne ich es so, dass die Eintrittsgelder für den Erhalt der Wege genutzt werden. Scheinbar in dieser Klamm nicht.

Die Wege wurden zwar etwas breiter und die Menschenmassen etwas weniger , dafür waren diese umso lauter. Geschrei und Herumgetolle begleiteten uns auf dem weiteren Weg, bis wir endlich auf einer Wiese und am Ende des Klammwegs (Vorsicht, hier stehen manchmal Kühe) ankamen. Den Weg zur Alpe Topfen ersparte ich uns und so gingen wir geradeaus weiter, Richtung Berggasthof Alpenblick. Hier steht die „Eis-Hiddé“ – ein Automat mit Eis.

Nicht alle Kühe sind eingezäunt, also Vorsicht bitte.

Über die Teerstraße gelangten wir zu einem Parkplatz. Hier sind wir links abgebogen und folgten einem Pfad über eine Weide, bis es in den Wald hinein ging. Bei einer Gabelung hielten wir uns rechts (vermutlich wäre es auf dem linken Weg sogar besser gewesen) und über ein paar ausgesetzte Stellen sowie eine ziemliche Kraxelei entlang der Kletterfelsen gelangten wir auf eine weitere Weide samt Viehbetrieb.

Auf dem Rückweg wurde es dschungelartig.

Ich behielt Freya nah bei mir und beobachtete die weit entfernte Kuhherde. So kamen wir unbeschadet und ohne Zwischenfall wieder auf den Weg, den wir zu Beginn gegangen waren. Ich weiß leider nicht, wie der Weg rechts neben der Klamm aussieht, vermutlich könnte dies aber der schönere Weg sein und eventuell wird dieser irgendwann getestet (bei schlechterem Wetter oder außerhalb jeglicher Ferien oder so ;-)).

Links sind ein paar Kühe zu erkennen. Die Wiese ist aber groß genug, um die Herde zu umgehen.

Nach einer erneuten und wesentlich entspannteren Abkühlung für Freya in Starzlach ging es zurück zum Auto. Eigentlich wollte ich am Parkplatz noch die Toilette aufsuchen, weil hier aber auch noch 50 Cent verlangt wurden, habe ich es mir „verkniffen“.

Am Ende der Tour wurde nochmal ausgiebig in der Starzlach gebadet.

Fazit:

Die Tour durch die Starzlachklamm ist keinesfalls vergleichbar mit der Breitach- oder Partnachklamm – quasi den Geschwistern der Starzlachklamm. Vermutlich hat es auch deshalb so lange gedauert, bis ich mich zum Tourenbericht durchringen konnte. Kennt ihr das? – Man schreibt ungern über Dinge, die einem nicht so gut gefallen haben?!

Vielleicht wäre es besser gewesen, zu einer anderen Tageszeit oder bei schlechterem Wetter zu gehen bzw. wirklich außerhalb jeglicher Ferien (falls es diesen Zeitpunkt überhaupt gibt), aber schon die Kosten (ja ich weiß, sie sind verhältnismäßig klein, aber für solch eine Strecke in meinen Augen zu hoch) scheuen mich vorerst vor einem erneuten Besuch.

Welche Klamm ist euer Favorit? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Bildausschnitt vom Flyer der Starzlachklamm (erhältlich am Parkautomaten).
Diese Infotafel befindet sich am Ende des Aufstiegs in Richtung Alpe Topfen bzw. Berggasthof.
Nichts für Fußkranke oder Kinderwägen.
Gleich zu Beginn wird es eng und wurzelig.
Kleiner Wasserfall in der Klamm.

2 Tage „Ilztal“ – unterwegs mit Kajak, Rucksack, Zelt und Hund

Die Ilz.
Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung

Ab und zu werde ich gefragt, wie ich das mit dem Auto mache, wenn ich paddeln gehe. Schließlich sind die wenigsten Bootswandertouren Rundwege. In solchen Situationen ist Chriss dann immer da. Er holt uns am Ziel der Tour ab und bringt uns wieder zum Ausgangspunkt.

Bei dieser Tour verbinden Freya und ich eine Wanderung mit einer Paddeltour, um selbst wieder zum Auto zu gelangen. Während die Wanderung am ersten Tag ein voller Erfolg war, entpuppte sich die Kajak-Tour-Idee am zweiten Tag als – sagen wir mal – kleiner Horror-Trip ;-).

Idee, Planung, Vorbereitung

Die Idee:

Mir kam der Gedanke, eine Bootstour mit einer Wanderung zu kombinieren.

Die Schwarze Perle, wie die Ilz genannt wird, hat es mir bereits 2015 bei einem kurzen Campingurlaub angetan und ich war der Meinung, dass das Ilztal für diese Kombination aus Wanderung und Paddeltour ideal wäre…

Die Ilz, auch Schwarze Perle genannt.

Die Planung:

Die Planung bestand aus dem Üblichen. Den Campingplatz Schrottenbaummühle https://www.schrottenbaummuehle.de/camping.html anfragen, eine Packliste erstellen, den Wetterbericht checken (was mit das Schwierigste war, weil der sich im 5-Minuten-Takt änderte) und natürlich die Routen planen.

Die Wanderung habe ich mit Komoot geplant, die Kajaktour mit der Canua-App. Die Pegel hatte ich mit der River-App gecheckt, was nicht so ideal war, aber dazu komme ich später.

Vorbereitung:

Zur Vorbereitung gehörte:

  • fehlende Ausrüstung sowie Lebensmittel besorgen
  • Ausrüstung checken
  • packen
  • alle Akkus aufladen

Da ich ja mittlerweile schon etwas geübter bin, lief die Vorbereitung etwas schneller und ruhiger ab, als bei den ersten Touren :-).

Genug Bla Bla…

Das Zelt steht, dann kann es weitergehen.

Zuerst sind wir morgens am Campingplatz vorbei. Dort habe ich uns angemeldet, Kermit am Baum angekettet und das Zelt aufgebaut (somit konnten wir den Abend genießen). Anschließend noch das Auto komplett ausgeräumt – außer meinen Rucksack – der blieb drin – und dann ging es mit dem Auto zum Startpunkt unserer Wanderungknapp 20 Kilometer flussabwärts – zum Parkplatz an der Oberilzmühle.

Hier startete unsere Wanderung an Land.

Tag 1: Eine lange Wanderung steht uns bevor

Übersichtskarte am Startpunkt unserer knapp 20 Kilometer langen Wanderung.

Etwas später als gedacht, starteten wir gegen 12 Uhr am Wanderparkplatz der Oberilzmühle.

Nach kurzer Gehzeit erreichten wir bereits den Ilz-Stausee, entschieden uns für den Weg am rechten Ufer und gelangten auf den Ilztalwanderweg.

Blick auf den Stausee.
Ilztalwanderweg

Der Ilztalwanderweg führt uns (beinahe) ausschließlich über weiche Waldpfade. Doch ab und kommen wir auch ans Ufer der Ilz und durchwandern ein blumengesäumtes Ufer und können die Sonnenstrahlen genießen. Und Freya kühlt sich in der Ilz ab.

Ein wunderschöner Uferpfad.
Erste Abkühlung für Freya.
Eine Bank für Sonnenhungrige.

Unsere Pause fällt nur kurz aus, denn wir haben noch einige Kilometer vor uns. Ich wollte bis spätestens 18 Uhr wieder auf dem Campingplatz sein. Sollten wir das schaffen?

Nachdem wir den Pfad durch die Blumen verlassen hatten, ging es über eine kurze Steigung in den Wald. Die Ilz begleitete uns im Tal aber weiter.

Ein kleiner Wasserfall im Wald.

Im Bayerischen Wald sind aktuell einige Forstarbeiten zugange, welche auch im Ilztal nicht komplett spurlos stattfinden. Und so müssen auch manche Wegmarkierungen erstmal gefunden werden…

Manchmal liegen die Wegmarkierungen einfach am Boden…
…ein anderes Mal stehen sie direkt auf einem Baum.

Wir kamen zügig voran, erreichten nach etwa zwei Stunden die Ortschaft Fischhaus (7 Kilometer geschafft) und nach knapp 4 Stunden und 13 geschafften Kilometern, wechselten wir in Kalteneck die Uferseite und somit auf den Goldsteig. Von nun hatten wir noch gute 6 Kilometer bis zur Schrottenbaummühle vor uns.

Unterwegs hatten wir noch den Peilstein „bestiegen“ (beim Abstieg endete der Weg dann auf einmal auf den Gleisen der Ilztalbahn, wir haben den richtigen Weg aber gleich wieder gefunden) und kurz vor Kalteneck mussten wir unsere Route kurz verlassen, um Forstarbeitern nicht in die Quere zu kommen. Nachdem wir uns durch Gestrüpp gekämpft und eine kleine Kletterpassage eingelegt hatten, kamen wir schließlich wieder auf den Wanderweg.

Dann gehen wir halt anders herum.
„Spiderman“-Feeling. Auf allen Vieren sind wir (auch ich) hochgekraxelt um den Forstarbeitern nicht in die Quere zu kommen.

Wieder auf dem richtigen Weg gings weiter. Wie bereits geschrieben, querten wir in Kalteneck eine Brücke und liefen nun auf der linken Seite der Ilz weiter. Ein Teilstück des Goldsteigs (welchen Chriss ja so liebt 😉 ) war nun unser Begleiter.

Ab Kalteneck bzw. auch schon ab Fischhaus wurde der Pegel der Ilz flussaufwärts gefährlich niedrig. Einige Felsbrocken ragten aus dem Wasser. Dennoch war ich der Meinung, dass das mit Kermit überhaupt kein Problem sein sollte und wir den morgigen Tag definitiv auf dem Wasser verbringen würden…

Niedriger Wasserstand – schlecht für Kermit, gut für Freya, um ihre Füße zu kühlen.

Nach 4,5 Stunden legten wir an einer kleinen Hütte eine kurze Pause ein.

Eine kleine Hütte zwischen Kalteneck und der Schrottenbaummühle entlang des Goldsteigs.
Im Inneren befinden sich Bänke und ein Tisch – ein optimaler Platz für eine kurze Pause bei Regen.

Und schon ging es weiter. Wir lagen so gut in der Zeit, dass mein Ehrgeiz geweckt war, die Tour unter 6 Stunden zu schaffen.

Wir erreichten den Poststeg, welchen wir überquerten. Nun waren wir wieder rechts der Ilz.

Während der gesamten Tour haben wir bis Kalteneck kaum Leute getroffen, aber jetzt kamen uns einige Jogger und Spaziergänger entgegen. Es musste also nicht mehr weit bis zum Campingplatz sein.

Der Poststeg – aktuell die einzige Möglichkeit, um zwischen Kalteneck und der Schrottenbaummühle über die Ilz zu kommen.

Etwa 2 km nach dem Poststeg erreichten wir die Schrottenbaummühle und hatten für die 19,7 Kilometer 5 Stunden und 18 Minuten benötigt, Pausen inklusive. Ein guter Schnitt für uns und so kehrten wir erst einmal im Gasthaus ein und gönnten uns eine Stärkung nach unserer Wanderung.

Anschließend ging ich duschen, noch eine Pipi-Runde mit Freya und nach einem ausgiebigen Plausch mit dem Wirt ging es dann ins Zelt.

Auch jetzt hatte ich noch keine Zweifel und war voller Vorfreude auf unsere Kajak-Tour am nächsten Tag…

Zusammenfassung Wanderung Tag 1:

Für die 19,7 Kilometer waren wir insgesamt 5 Stunden und 18 Minuten unterwegs, davon waren 4 Stunden und 22 Minuten reine Gehzeit.

Die Höhenunterschiede betrugen 410 Meter bergauf und 370 Meter bergab, wobei die Anstiege keinesfalls steil waren.

Der Weg war sehr abwechslungsreich und verlief größtenteils über Waldpfade fernab jeglichen Verkehrs (Radfahren meistens verboten), aber auch Straßen, Wiesen und Ortschaften wurden gequert.

Die Ilz ist nie weit weg (wenn man nicht gerade sowieso direkt daneben läuft) und bietet vor allem für den Vierbeiner genügend Wasser.

Der Ilztalwanderweg hat uns nicht das letzte Mal gesehen.

Tag 2: Nie wieder!

Die Nacht verlief ohne Probleme, auch wenn Freya anfangs ziemlich „unentspannt“ war, da unsere Nachbarn ein Lagerfeuer hatten und sie tierische Angst vorm Knacken des brennenden Holzes hatte.

Nachdem die Morgenroutine erledigt war, machte ich mich ans Packen und „sattelte“ Kermit. Es war noch ziemlich kühl und so gab es bis ca. 11 Uhr noch einen netten Plausch mit einem Zeltnachbarn, bis wir dann endlich los sind. Direkt hinterm Zelt ging es in die Ilz.

Bereits die ersten Meter waren nicht gerade der Hit. Die Ilz führte weniger Wasser als die River-App anzeigte (wo der Pegel von 40 cm gemessen wurde? – keine Ahnung, auf jeden Fall nicht hier) und so „kollidierten wir mit einigen Felsbrocken“ und „strandeten“ oft. Ich war nur damit beschäftigt, uns irgendwie über die Steine zu bringen.

Bei Niedrigwasser macht das wirklich keinen Spaß.

Erster Stop: Poststeg. Die ersten Kilometer bis zum Poststeg waren für meinen Geschmack genug (spätestens jetzt wusste ich schon, warum es keinerlei Infos zu dieser Tour gibt, sondern erst ab Fischhaus). Ich entschied mich dazu, Kermit ein Stück an Land zu ziehen. Zum Glück hatte ich den Bootswagen eingepackt.

Also versuchte ich irgendwie, das Boot aus dem Wasser zu bekommen und zog es über das Ufer auf den Weg. Aufgeladen auf den Bootswagen ging es weiter. Eigentlich wollte ich nicht wieder auf die andere Seite, aber ein Blick auf die Karte (da waren wir schon ein paar hundert Meter gelaufen) verriet mir, dass wir uns von der Ilz entfernen würden… Umkehren und ab über den Poststeg (ich war genervt).

Der Poststeg ist ohne sperriges 236 cm langes Boot definitiv einfacher zu laufen. Immer wieder blieb ich mit den Reifen vom Wagen am Geländer hängen. Und dann kam da noch eine kleine, ziemlich schmale Brücke über einen Graben (na super). An dieser Stelle „Vielen Dank an den aufmerksamen Radfahrer, der mir hier geholfen hat, das Boot über den Steg zu tragen!„.

Vom Vortag wusste ich, dass der Weg bis Kalteneck immerhin angenehm zu laufen und ohne große Steigungen war. Also lagen nun ca. 4 Kilometer Fußweg vor uns und ich kam mir wie eine ausgebrochene Irre aus der Anstalt vor. Bekleidet mit Bikini und Badelatschen und einem Boot im Schlepptau, lief ich den Wanderweg lang. Was müssen sich nur die Leute gedacht haben?!

Meine Euphorie war längst Geschichte. Aber kurz vor Kalteneck versuchte ich mein Glück erneut und setzte das Boot ins Wasser. Aber auch hier war ich mehr am Ziehen, als am Paddeln.

Der Wasserpegel ist schlichtweg zu niedrig und die Felsbrocken unter Wasser bremsen ganz schön.

Nachdem wir die Schinderei bis Fischhaus geschafft hatten, wurde der Wasserstand sichtlich besser und die Ilz ruhier. Endlich geschafft!!! Jetzt kann der Paddelspaß beginnen – dachte ich.

Bootsanlegestelle bei Fischhaus. Ab hier hat die Ilz endlich mehr Wasser.

Der Fluß hatte zwar mehr Wasser, dafür aber weniger Strömung. Die Tatsache, dass ich das Boot bereits schon einige Kilometer hinter mir hergezogen hatte, machte sich auch in meinen Armen bemerkbar. Aber egal. Ich wollte die Tour durchziehen. Bis zum Ende.

Die Ilz wurde breiter, ruhiger und tiefer. Ich kam teilweise an den selben Stellen vorbei, welche ich am Vortag zu Fuß gegangen war und so langsam kam meine Motivation zurück, obwohl ich mehr Pausen einlegen musste, als bei unserer Wanderung.

Die Brücke bei Fischhaus von der Ilz aus fotografiert…
…und am Vortag vom Ufer aus.

Gemütlich paddelte ich weiter und erhoffte mir, dass nach der nächsten Kurve (diesen Gedanken hatte ich viel zu oft) das Stauwehr des Sees zu sehen ist…

Volle Kraft voraus!

Aber es kam und kam nicht. Meine Arme wurden immer müder und schmerzten sehr. Jede geeignete Stelle am Ufer nutze ich, um die Streckenlänge zu checken und eine kurze Rast einzulegen. Meine Nerven lagen blank und Freya war mittlerweile auch nicht mehr so fit.

Freya – genervt oder müde? Ich tippe auf das erste, denn laufen ging wunderbar.

Als ich nicht mehr konnte, weil meine Arme bereits zu krampfen begonnen hatten, stieg ich am Steg bei der Mausmühle aus. Unsere Fahrt auf der Ilz sollte hier ihr Ende finden und mein nächstes Martyrium beginnen…

Eine Familie half mir, Kermit an Land zu ziehen und auf den Bootswagen zu wuchten. „Danke!

Ich brauchte eine kurze Pause, musste meine Nerven und mich sammeln und zog Kermit den Hang hinauf. Dort traf ich auf ein junges Pärchen, welches mit Komoot wanderte. Weil mein Handyempfang miserabel war und mein Internet gleich dreimal, fragte ich sie, ob ich einen Blick auf die Karte werfen könnte (Danke). Ab hier hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich folgte dem Goldsteig, welcher sich aber bereits nach den ersten Metern als „unmachbar“ herausstellte, oder ich nehme den Weg, den ich dann auch gegangen bin (eigentlich genauso unmachbar, aber das merkte ich erst später).

Ich tat Buße. Mit Boot 3 Kilometern über Wurzeln und durch den Wald!

Ein Boot gehört ins Wasser und nicht auf einen Waldpfad!!! Das bemerkte ich auch, aber es war zu spät.

Sollte ich Chriss anrufen und mich abholen lassen?“ – Guter Witz, er kommt mit dem Auto gar nicht hierher. Außerdem wollte ich diese Tour endlich durchziehen und nicht auf den letzten (Kilo)Metern versagen.

„Sollte ich Kermit stehen lassen und ohne ihn das Auto holen?“ – genauso dämliche Idee, ich komm ja auch nicht mit dem Auto hierher.

Ich habe Kermit also knapp 3 Kilometer quer durch den Wald gezogen. Dabei hatte ich nur meine Badelatschen an, welche absolut nicht für eine Wanderung und schon gar nicht auf solchen Wegen, geeignet sind. Ich war einem Heulkrampf nahe und alles tat mir weh.

Endlich, endlich, endlich erreichte ich das Wehr. Jetzt musste ich nur noch dem Weg folgen… und Kermit irgendwie durch den 90 Grad-Winkel am Ende des Weges bringen (ich habe ihn dann etwas übers Geländer geschoben, denn sonst wäre ich nicht um die Kurve gekommen) und die letzten Meter bis zum Auto waren dann auch schnell geschafft.

Hätte ich noch die Kraft gehabt, dann hätte ich vermutlich einen Freudentanz vorgeführt. Aber so packte ich alles ins Auto, fuhr nochmal beim Campingplatz vorbei um mich zu verabschieden und fuhr nach Hause.

Endlich erreichten wir das Wehr des Stausees.

Zusammenfassung Kajak-Tour Tag 2:

Wie lange die gesamte Strecke war, kann ich euch gar nicht mehr genau sagen. Die reine Wasserstrecke wäre auf 17,3 Kilometer gekommen, da wir aber sehr viel an Land gelaufen sind, tippe auf 20 Kilometer (+) insgesamt. (Sollte ich die Route finden, dann gibts hier noch ein Update).

Die Ilz ist oberhalb von Fischhaus mit einem Kajak (egal ob Sit-on-Top oder Wildwasser) kaum befahrbar. Die langen Trockenperioden in diesem Jahr haben hier sicherlich auch ihren Beitrag geleistet.

Ab Fischhaus gibt es noch vereinzelt ein paar Passagen mit Niedrigwasser, aber wenn diese überwunden sind, wird die Ilz zum Paddelfluß – meine Erfahrung: erst ab Fischhaus mit dem Boot (und die Moral von der Geschicht: Wenn du keine Infos zu deiner geplanten Tour findest, dann mache sie auch nicht!).

Lange Strecken mit Badelatschen zu laufen ist mega besch… und kann ich niemandem raten. Auch ein Boot quer durch den Wald zu ziehen macht wirklich keinen Spaß!

Fazit zur gesamten Tour inklusive Campingplatz:

Nun, das gesamte Fazit fällt besser aus, als das Fazit für die Kajak-Tour.

Der Weg durchs Ilztal ist atemberaubend schön und abwechslungsreich. Das Ilztal hat uns nicht zum letzten Mal gesehen, denn bereits jetzt plane ich schon meine nächsten Routen. Ich kann dieses Naturjuwel nur jedem ans Herz legen, der gerne seine Ruhe hat und dem Rauschen der Ilz lauschen möchte. Jedoch (!) macht das dann lieber zu Fuß.

Die Wege sind gut beschildert – trotz Forstarbeiten – und gut begehbar, jedoch nicht kinderwagen- oder hundebuggytauglich (zu viele Wurzeln und Treppen).

Der Weg übers Wasser ist beschwerlich und macht nur wenig Spaß.

Und noch ein paar Worte zum Campingplatz.

Den Campingplatz Schrottenbaummühle habe ich hiermit bereits zum zweiten Mal besucht (was schon ein klein wenig für sich spricht. Ich fahre nämlich kein zweites Mal irgenwohin, wo es mir nicht gefallen hat ;-)).

Zuerst einmal sind Hunde hier willkommen. Wie auf jedem Campingplatz sollte die Leinenpflicht aber beachtet werden (ich mag es nämlich auch nicht, wenn ein fremder Hund frei auf dem Platz herumläuft).

Der Platz ist sauber, ebenso wie die Sanitäranlagen. Die Ilz fließt direkt am Campingplatz vorbei (bzw. durch), was gerade im Sommer für eine schöne Abkühlung sorgt (Mückenspray vorausgesetzt).

Am (extra angelegten) Zeltplatz gibt es mehrere Lagerfeuerstellen – das Holz dafür kann beim Wirt gekauft werden. Romantik pur, wenn man nicht gerade so einen Angsthasen hat, wie Freya ist.

Das Essen im Gasthaus war sehr, sehr lecker und die Speisekarte bietet für jeden was.

Die Nacht auf dem Campingplatz hat uns 8 Euro gekostet (kleines Zelt, 1 Hund, 1 Person), Duschen und WC inklusive. Das Auto hatten wir ja an der Oberilzmühle.

Der einzige Nachteil (für manche vielleicht auch ein Vorteil) ist der fehlende Handyempfang. Dieser zieht sich aber durch einen Großteil des Ilztals und ist nicht nur auf den Campingplatz bezogen. Wer freundlich fragt, kann jedoch das Gast-WLAN nutzen (Empfang allerdings ausschließlich vor dem Gasthaus).

Danke:

Vielen Dank an den Campingplatz Schrottenbaummühle.

Vielen Dank an die vielen Unbekannten, die mir mit dem Kajak geholfen haben oder mich einen Blick auf die Wanderkarte werfen ließen.

Vielen Dank an Chriss, der sich wieder einmal als „Trail-Angel“ angeboten hat.

Vielen Dank an meine Freunde, die mit mir mitgefiebert und mich aufmunternd während dem Horror-Trip am 2. Tag begleitet haben.

Und natürlich vielen Dank an meine Leser dieses Blogs und meine Fans (sowohl bei Facebook, wie auch bei Instagram).

Neben einem Reh (zu schnell für die Kamera) und einigen Eichhörnchen haben wir auch diesen Frosch gesehen.
Wunderschöne wilde Pfade…
Aber auch Straßen gehören bei 20 Kilometer irgendwo dazu.
„Über sieben Brücken musst du gehen“ – ich glaube, es waren mehr als sieben.
Wir sind auch einen Teil des Via Nova gelaufen.
Manchmal gibts keine Brücke.
An Tag 2 kamen wir auch an der kleinen Fuchshöhle vorbei.
Die Ilztalbahn fährt nur Samstag und Sonntag.
Das Hundeverbotsschild am Ilz-Stausee haben wir erst gesehen, als wir schon einmal über die komplette Badewiese gegangen waren…

Habt ihr auch schon so einen Trip hinter euch? Schreibt mir doch eure Erfahrung einfach als Kommentar unter den Beitrag und wir machen uns in der Zwischenzeit auf zu neuen Abenteuern! Bis bald.