Kleines Zelt für „kleines“ Geld!

Meine Erfahrung mit dem „Overmont 1-2 Personen-Zelt“.

Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung

Kompakt, einfach aufzubauen und leicht…

…so sollte mein neues Zelt sein. Es sollte aber nicht nur o. g. Kriterien erfüllen, sondern auch bezahlbar sein. Und mit bezahlbar meine ich, am besten unter der 100-Euro-Grenze. Aber gibt es so ein Zelt überhaupt? Die Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ beginnt!

Ich habe mit der Suche nach meinem perfekten Zelt einige Stunden im Internet verbracht und auch sämtliche Fachhändler vor Ort „abgeklappert“.

Aber kein Zelt entsprach meiner Vorstellung. „Zu schwer“, „zu großes Packmaß“, „komplizierter Aufbau“, „zu teuer“ – um es auf den Punkt zu bringen. Und dann entdeckte ich das Overmont 1-2 Personen-Zelt.

Warum hat mich das Overmont 1-2 Personen-Zelt überzeugt?

DER PREIS:

Der UVP liegt bei 69,99 €. Ich hatte Glück und habe das Zelt für 45,99 € ergattert.

Der Preis von 45,99 € (ja ich weiß, im Angebot) war für mich einfach unschlagbar. Sieht man sich vergleichbare Zelte an, dann bewegen sich diese weit über der 100-Euro-Grenze. Auch für 69,99 € liegt es preislich um einiges günstiger, als das MSR Hubba Hubba NX (359 € war der günstigste Preis, den ich finden konnte), welches wohl die Vorlage für das Overmont sein soll.

Ein Zelt für wenig Geld – das Overmont 1-2 Personen Zelt.
DAS GEWICHT:

Das Zelt von Overmont bringt gerade einmal 1939 Gramm (Herstellerangabe: 1,5 Kg) auf die Waage. Wobei sich hier mit Sicherheit noch ein paar Gramm einsparen ließen, wenn man die Abspannseile und Heringe austauscht. Aber für mich passt es (zumindest vorerst) so.

Ich habe bisher kein Zelt gefunden, welches weniger wiegt – ausgenommen Zelte in (viel) höheren Preisklassen. Aber selbst einige hochpreisige Zelte sind gleich schwer oder sogar schwerer. Deshalb bietet das Overmont ein gutes Verhältnis zwischen Preis – Gewicht.

DER AUFBAU:

Wer alleine wandert, kennt das Problem mit dem Aufbau. Man ist müde und kaputt, das Wetter verschlechtert sich, es muss schnell gehen und niemand ist da, der einem das Zelt aufstellt.

Der Aufbau ist binnen weniger Minuten erledigt – und das ganz allein. 2 Stangen werden in Tunnel am Innenzelt gefädelt und dann wird das Ganze aufgespannt. Außenzelt darüber, Heringe und Abspannseile befestigen – fertig! Und beinahe genauso schnell ist der Abbau und das Einpacken erledigt. Die Zeltstangen, Heringe und Abspannseile, sowie das Außen- und Innenzelt sind im Lieferumfang bereits enthalten. Auch eine Transport-Tasche gibt es dazu.

Man muss nur zwei Stangen in die Tunnel fädeln und das Zelt aufstellen.
DIE GRÖßE:

Das Packmaß bewegt sich (meiner Meinung nach) im Mittelfeld. Mit 48×14 cm würde es zwar gerade noch in meinen Rucksack passen, aber ich befestige es lieber außen. So habe ich innen Platz für andere Dinge.

Das Overmont-Zelt bekommt man wieder gut in den Packsack.

Innen bietet das Zelt 210×140 cm (das ist aber am Boden. Ich würde also eher 200×130 cm sagen). Für mich (163 cm groß, schlank) und Freya ist diese Größe vollkommen ausreichend. Rucksack und Schuhe finden ebenfalls im Inneren des Zelts Platz und müssen nicht in den – doch etwas klein geratenen – Apsiden bleiben. Dank einer Höhe von 115 cm kann man gut im Zelt sitzen.

Da ich das Zelt bisher nur bei schönem Wetter – also kein Regen – getestet habe, kann ich zur Dichte noch nicht viel sagen. Es hat aber die Nässe vom Boden gut abgehalten. Bei Regen wird es bestimmt auch irgendwann (eher unfreiwillig) getestet und dann wird es in diesem Beitrag ein Update dazu geben.

Das Innenzelt kann auch ohne das Außenzelt genutzt werden und dient als Moskitonetz.

Optimal für warme Sommernächte – das Innenzelt lässt sich alleine verwenden und dient als Moskitonetz/Mückenschutz.

Mein Fazit:

Das kleine Zelt von Overmont eignet sich für Freya und mich super. Der schnelle Aufbau ist perfekt, vor allem, wenn man nach einer langen Wanderung „hundemüde“ ist. Auch das Gewicht – Preisverhältnis ist unschlagbar. Wer seine ersten Versuche mit Zelt, Rucksack und Hund startet und wer alleine wandert, ist bei diesem Zelt an der richtigen Adresse, um für die „ersten Schritte“ kein halbes Vermögen für die Ausrüstung auszugeben.

Im Vergleich zu unserem (sauteuren) O4G Sumas 3.0 hat sich in meinem günstigen Zelt kein bzw. nur sehr, sehr wenig Kondenswasser gebildet.

Obwohl ich bereits über meine erste Zelt-Tour hinaus bin, wird dieses Zelt nun mein ständiger Begleiter bei Trekkingtouren sein und ich spreche eine klare Kaufempfehlung (für etwas kleinere Personen, bis 170 cm) aus.

(Auch wenn der Hersteller mit, bis zu 4 Jahreszeiten wirbt, so würde ich für Wintertouren ein hochwertigeres Expeditionszelt verwenden).

Das Overmont 1-2 Personen-Zelt ist leider online nur noch sporadisch und nach längerer Suche nach einem Händler, welcher den Artikel noch auf Lager hat, erhältlich. Eine Alternative bietet das Azarxis Kuppelzelt. Es ist, bis auf ein paar Gramm mehr, identisch mit dem Overmont-Zelt.

Mit welchem Zelt seid ihr unterwegs? Nach welchen Kriterien habt ihr euch für euer Zelt entschieden? Ihr dürft mir eure Erfahrungen und Favoriten gerne als Kommentar hinterlassen!

Packliste für unsere „12-Gipfel-Tour im Fichtelgebirge“

HINWEIS: BEITRAG ENTHÄLT UNBEZAHLTE WERBUNG
Na, was schätzt ihr, wie schwer der Rucksack ist?
Ich habe für euch alles detailliert aufgeschrieben…

In diesem Beitrag geht es darum, welche Ausrüstung ich bei unserer 3-tägigen „12-Gipfel-Tour im Fichtelgebirge“ dabei habe und was die Ausrüstung wiegt. Seid ihr auch so gespannt, wie ich es war?

„Und das muss natürlich auch noch mit…

Oder? Lieber nicht, zu viel Gewicht!“

Wie oft habe ich mir beim Packen gedacht: „Das muss unbedingt mit, ohne geht es gar nicht“ und als ich dann meine kleine Küchenwaage neben mir stehen und alles bis aufs Gramm genau abgewogen hatte… Ja, ihr ahnt es wohl – kam die Ernüchterung.

Bei einer Tagestour, wo man morgens das Haus verlässt und abends wieder in sein gewohntes Bett steigen kann, ist es ziemlich egal, wenn man ein paar Kilos zuviel mit sich rumschleppt. Abends ist man den Rucksack ja wieder los. Aber wenn man die Sachen 3 Tage lang auf dem Buckel hat, dann schaut man doch ein bisschen mehr aufs Gewicht.

AUSRÜSTUNG

Zur Ausrüstung zähle ich auf jeden Fall meinen Rucksack, aber auch Dinge wie Zelt oder Schlafsack.

Das Overmont 1-2 Personen-Zelt ist innerhalb weniger Minuten aufgebaut.
WasWas genauGewicht in Gramm
Gesamtgewicht5513
RucksackDeuter Aircontact 40+10 sl2170
ZeltOvermont 1-2 Pers. Zelt1939
Schlafsack High Peak lite 800842
Isomatteaufblasbare Isomatte 518
KarabinerSchnappkarabiner44

Die Ausrüstung lässt sich variieren und kommt selbstverständlich auch auf die Region an. Vor allem im Punkt Zelt und Schlafsack kommen immer neue, leichtere Produkte auf den Markt. Allerdings ist natürlich gerade das Geld und der Einsatzbereich ein Kritikpunkt, der für mich mindestens genauso interessant ist, wie das Gewicht. Selbstverständlich habe ich trotz geringerer Investition nicht das schwerste Zelt ausgewählt, da ich ja trotz allem meinen Rücken und meine Schultern nicht überbelasten möchte. Wie sich das Overmont im Praxistest schlägt, werde ich natürlich auch berichten.

Der Karabiner ist kein Muss, aber ich habe ihn gern dabei. Damit kann ich Freya in schwierigem Gelände etwas sichern und außerdem kann ich die Leine damit am Bauchgurt des Rucksacks befestigen (bitte nur in einfachem Gelände, da ansonsten die Absturzgefahr von Mensch und Hund zu groß ist). 

Ich denke, dass ich für 3 Tage mit Übernachtungen auf Campingplätzen gut gerüstet bin. Wir sind im Fichtelgebirge unterwegs, nicht im Hinterland Alaskas und deshalb hoffe ich, dass auch der Schlafsack mit einer Komfort-Temperatur von 12 Grad, ausreichend ist.

KOCHEN UND GESCHIRR

Alles dabei, um sich etwas Warmes zuzubereiten… Für ein paar Tage reicht das auf jeden Fall.

Wer sich viel bewegt, verbraucht viel Energie. Da ich während meinen Touren nicht allzu oft in Restaurants gehe, habe ich einen Gaskocher und Kochgeschirr, sowie Besteck dabei. Damit lässt sich ohne viel Aufwand ein wenig Wasser erhitzen und dank vieler Fertiggerichte und sogenannter Trekking-Nahrung, wo man nur mit Wasser aufgießen muss, ist dann auch schon gekocht.

Auch in diesem Punkt lassen sich mit Sicherheit ein paar Gramm einsparen, aber gerade beim Topf habe ich gern ein Modell, in welchem ich problemlos mal eine etwas größere Portion erwärmen kann, ohne mehrmals den Kocher anzuschmeißen.

WasWas genauGewicht in Gramm
Gesamtgewicht3662
Kochgeschirr und BesteckTopf, Geschirr und Besteck je nur für eine Person, dazu noch eine Tasse aus Aluminium485
KocherCampingkocher289
Gas100 Gramm Kartusche Coleman Xtreme 2.0 Butan/Propan-Gemisch192
WasserbehälterCulinario Flavour 700 ml127
MesserTaschenmesser49
Feuerzeugherkömmliches Feuerzeug20
Essen und Getränkeverschiedenes2500 (durchschnittlich)

Da wir auf Campingplätzen übernachten, werde ich dort einen Teil meiner Vorräte auffüllen oder mir auch den Luxus gönnen und ein Restaurant besuchen.

Bäche, Seen und Weiher gibt es auf der Route genug, weshalb ich nur 700 ml Wasser und ein paar Teebeutel und noch etwa einen Liter Eistee oder ähnliches einpacken werde. Freya trinkt sowieso lieber aus einem Bach.

Egal, worauf man unterwegs Lust hat – auf jeden Fall sollte man genügend Energiespender in Form von Müsliriegeln oder auch Nüssen dabei haben. Sie wiegen nicht viel und nehmen wenig Platz in Anspruch, können aber im „Ernstfall“ hilfreich sein. Gleiches gilt für Traubenzucker und Obst – wobei Obst und Gemüse ziemlich schwer sind. Wem es schmeckt, der kann auf Trockenobst ausweichen.

Verschiedene Müsliriegel und ein paar Teebeutel bringen oft schon etwas Abwechslung auf den Speiseplan.

HYGIENE UND GESUNDHEIT

Da ich auch beim Wandern nicht auf bestimmte Hygieneartikel verzichten möchte, muss natürlich auch hier Verschiedenes mit in den Rucksack. Die Industrie macht sich in diesem Bereich viele Gedanken und so gibt es auch Zahnbürsten, Duschgels und andere Utensilien im rucksacktauglichen Kleinformat.

Und noch ein kleiner Hinweis: Umweltschutz wird immer größer geschrieben, weshalb es mittlerweile umweltfreundliche/biologisch abbaubare Seife gibt. Dennoch sollte man sich lieber etwas abseits des Gewässers abwaschen, damit der Boden die Stoffe filtern kann.

Taschentücher sind praktischer als eine Rolle Toilettenpapier. Dennoch bitte beides nicht in die Natur, sondern ab in eine Tüte und auf zum nächsten Mülleimer.
WasWas genauGewicht in Gramm
Gesamtgewicht1183
Handtuch Microfaser Badetuch gestreift L216
HundehandtuchReisehandtuch Microfaser S42
ZahnpflegeReise-Zahnpflege-Set50

Haarbürstekleine Haarbürste53
Duschen/WaschenCareplus Bioseife (geeignet für Körper, Haar, Geschirr, Wäsche)
Sprüh-Spülung für die Haare, Deo
223

PflegeGesichtscreme, Nagelschere, Nagelfeile, Pinzette, Rasierer, Desinfektionstücher, Tempos, Tampons, Anti-Mücken-Spray214
Erste HilfeErste Hilfe-Set354
KotbeutelKotbeutel (20 Stück)
31

Meine langen Haare möchte ich gerne behalten, weshalb es ohne etwas Haarpflege nicht funktioniert.

Und wer freut sich tierisch darüber, wenn die Fellnase gerade noch Planschen im See war und danach pitschnass ins Zelt kommt?! – richtig… ich auf keinen Fall. Und mit meinem Handtuch werde ich sie garantiert nicht trocknen. Deshalb habe ich für Freya ein eigenes Handtuch dabei. Es ist nicht groß und auch nicht schwer, aber ungemein praktisch, da Freyas Fell zwar verhältnismäßig schnell trocknet, aber auch nur wenn es warm genug ist. Und noch dazu liebt sie es, wenn sie abgetrocknet wird.

Freya hat ihr eigenes Handtuch.

TECHNIK

Eigentlich bin ich ein sehr minimalistischer Mensch und hab während der Kindheitsurlaube gut ohne Strom und technische Geräte gelebt, aber… Die Technik hat mich in den letzten Jahren eingeholt und so gehe ich nicht mehr ohne Handy wandern. Zum einen natürlich aus Sicherheitsgründen – man kann im Fall der Fälle einen Notruf absetzen – aber ein weiterer Grund ist die Tourenaufzeichnung.

Damit ihr auch seht, welche Route wir gegangen sind, zeichne ich alle Wanderungen mit meinem Handy auf. Dafür gibt es verschiedene Apps und zwei Bekanntere stelle ich euch in Kürze hier vor. Und um auch im Dunkel die Übersicht zu behalten, habe ich natürlich eine Lampe dabei. Auch eine Kamera darf natürlich nicht fehlen, sonst wird das nix mit den Schnappschüssen unterwegs.

WasWas genauGewicht in Gramm
Gesamtgewicht1385
LampeStirnlampe Pezl (älteres Modell) 81
SolarpanelAnker Solar Ladegerät483
PowerbankAnsmann Powerbank 5.4 (5000 mAh)137
StativYobi Gorilla-Pod162
SmartphoneCubot X18 plus213
Kamera + SD Karte + ErsatzakkuKompaktkamera Olympus Tough TG 5252
Ladekabel Micro-USB Kabel inkl. kleiner Stecker (sollte das Solarpanel nicht so viel Strom erzeugen)57
Noch das Handy dazu und das wars das schon an technischem „Schnick-Schnack“.

Zugegeben, ich könnte natürlich auch alle Fotos mit dem Handy machen, aber mit der Kamera und einem Stativ dazu werden sie einfach besser. Zuerst wollte ich meine Bridgekamera mitnehmen. Sie macht einfach tolle Bilder. Aber nach mehreren Wanderungen geht sie mir immer mehr auf die Nerven. Sie ist ziemlich schwer und sperrig obendrein. Ist das Gepäck leicht und die Tour kurz – alles kein Problem. Aber nicht bei der 12-Gipfel Tour. Und so habe ich mich für meine neue Olympus Tough TG5 entschieden.

Da die App für die Tourenaufzeichnung ziemlich viel Akku verbraucht, habe ich ein Solarpanel dabei. Ansonsten hätte ich vermutlich spätestens nach dem ersten Tag weder Handy noch Powerbank voll. Wie und ob das Solarpanel funktioniert, berichte ich euch dann einmal in einem separaten Produkttest-Beitrag.

Die Stirnlampe bietet Licht und eignet sich sehr gut, um im Dunklen das Zelt noch schnell aufzubauen oder bei der abendlichen Gassi-Runde nicht „unsichtbar“ herumzuirren. Mit einer Stirnlampe hat man außerdem die Hände frei. Um auch im Zelt etwas Licht zu haben, befestige ich sie einfach mit Hilfe des Hakens am Zelt oben. So erspare ich mir, eine zweite Zelt-Lampe mitzuschleppen.

KLEIDUNG UND SCHUHE

Ich habe vor Jahren einen Spruch gelesen…

„Bergliebe ist…

…wenn ein Paar Socken drei Tage reicht“

Wer ihn verfasst hat, kann ich euch leider nicht mehr sagen, aber genauso gut könnte man sagen: „Wanderliebe ist, wenn ein paar Socken drei Tage reicht“.

Auch unterwegs lege ich Wert darauf, meine durchgeschwitzten Klamotten zu wechseln. Viele Hersteller von Sportbekleidung bieten sowohl leichte, wie auch funktionale Wanderbekleidung an.

Man braucht nicht viel, wenn man unterwegs ist… Dennoch möchte ich gerade nach dem Duschen frische Kleidung tragen.

Und auch wenn man beim Wandern eigentlich nur ein paar Schuhe, nämlich Wanderschuhe, benötigt, so habe ich gern noch ein weiteres Paar Schuhe dabei. Wer freut sich nicht, abends aus den Wanderstiefeln zu können und einfach ein paar leichte Sandalen oder ähnliches anzuziehen?

WasWas genauGewicht in Grammoptional/am Körper
Gesamtgewicht18111264
WanderschuheLowa Renegade gtx Mid Ws (auch für Herren erhältlich)-880
SandalenCrocs176-
HosenLeggins
Leggins
kurze Hose
204
-
112
-
230
-
Shirts/Tops2 Tank-Tops
1 Tank-Top
178
-
-
89
Socken2 Paar
1 Paar
80
-
-
40
Unterwäsche11025
Pullover1803 Born in the Alps220-
Weste/Jacke1803 Born in the Alps299-
RegenhoseRegatta Kids Pack-it Regenhose148-
RegenjackeRegatta Pack-it Jacket (auch als Damen-/Herrenversion verfügbar)192-
Bikini92-

Ein Paar Socken zum Wechseln, wenn die anderen einmal nass geworden sind, sowie Kleidung zum Schlafen sollte man auf jeden Fall mitnehmen.

Ebenso sollte eine leichte Regenjacke (und eventuell eine Regenhose) auf Wanderungen nie fehlen. Man kann schnell in einen Wolkenbruch kommen und ist dann froh, wenn man nicht bis auf die Knochen nass wird.

Der Bikini ist jetzt nicht das „MUST-HAVE“, da ich mich aber im See oder Bach wasche und so auch mal eine kleine Bade-Pause einlegen kann, nehme ich die wenigen Gramm Mehr-Gewicht gerne in Kauf.

Aufgrund der kurzen Wanderung von 3 Tagen, habe ich mich dazu entschlossen, ohne ein zweites Paar Wanderschuhe loszuziehen, obwohl ich gern noch meine leichteren Lowa Innox mitgenommen hätte. Aber das bedeutet auch mehr Gewicht und so bleibe ich bei meinen LOWA Renegade, welche ich an den Füßen habe. Fürs Zelt und zum Baden/Duschen habe ich meine CROCS dabei.

Nur zwei Paar Schuhe – früher undenkbar – heute Alltag.

Ein Gewichtsproblem ist auch eine weitere, wärmere Jacke. Deshalb gehts ohne los und ich hoffe einfach auf warme Temperaturen. Zur Not muss halt die Regenjacke drüber.

PERSÖNLICHES

WasWas genauGewicht in Gramm
Gesamtgewicht526
GeldbeutelGeldbeutel inkl. EC-Karte, Kreditkarte, Bargeld, Personalausweis, Krankversichertenkarte100
Sonnenbrille28
Sitzkissenein leichtes, faltbares Sitzkissen von Fritz Berger18
SchnürsenkelErsatzpaar Schnürsenkel13
EU-HeimtierpassImpfpass von Freya30
Persönliche Dinge329
Wäscheklammern2 Stück8

Der Geldbeutel sollte auf gar keinen Fall fehlen. Der Inhalt richtet sich danach, wo und wie lange man unterwegs ist. Ist man im Ausland, sollte man in jedem Fall Bargeld in der jeweiligen Währung in der Geldbörse haben, wie auch eine Kreditkarte, um an einem Bankautomaten (kostenlos) etwas Geld abzuheben. Wer in Deutschland wandert, ist ebenfalls mit einer Kreditkarte „vorn dabei“. Gelangt man nicht zur Hausbank, lässt sich mit der Kreditkarte meist kostenlos bei allen Automaten Bargeld abheben. Bei EC-Karten fallen hingegen häufig Gebühren an, wenn man nicht bei der eigenen Bank abhebt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist selbstverständlich der Ausweis. Wer unterwegs auf einem Campingplatz nächtigt, muss sich hier ausweisen können und auch, wenn das hoffentlich nie der Fall sein wird, es kann auch sein, dass man sich gegenüber einem Ranger, der Polizei oder ähnlich befugten Personen ausweisen muss.

Wer mit der Fellnase wandert, sollte stets auch den EU-Pass des Tiers vorzeigen können. Natürlich ist hier darauf zu achten, dass die jeweils vorgeschriebenen Impfungen des bereisten Landes eingehalten werden. Welche das sind, kann man über den Tierarzt oder das zuständige Veterinäramt des Landes erfragen. Je nach Land reichen eventuell auch Kopien oder Fotos der eingetragenen Daten. Eine Kopie der Versicherungspolice kann auch hilfreich sein, aber da sollte auch ein Handyfoto reichen.

Selbstverständlich dürfen auch ein paar persönliche Dinge nicht fehlen.

FREYAS AUSRÜSTUNG

Geschirr, Halsband, Futter, Napf und Leine… Freyas Ausrüstung ist damit komplett.
WasWas genauGewicht in Grammhat Freya am Körper
Gesamtgewicht1670443
NapfReisenapf60
SchleppleineSchleppleine 5 m151
Halsband mit Adressanhänger45
FutterTrockenfutter für 3 Tage760
GeschirrPetlando Y-Comfort Geschirr204
HundeleineJoggingleine194
Knabbersachenverschiedenes300 (durchschnitt)
Hundedecke Dogs Creek Everest M399
Natürlich darf auch die Jogging-Leine nicht fehlen. Sie war eine sehr gute Investition und ich möchte nicht mehr auf die Leine verzichten müssen…

Freyas Ausrüstung bezieht sich auf das Wesentliche. Futter, Napf, Decke und Schleppleine kommen in den Rucksack, Halsband und Geschirr trägt sie am Körper. Und die Jogging-Leine? –

Probeliegen auf der neuen Decke – sie scheint zu gefallen.

Da ich kein spezielles und auch nicht mehr Futter gebe, sondern alles „beim Alten bleibt“, nehme ich für diese Tour jene Sorte, mit dem meisten Fettgehalt. Dazu gibt es verschiedene Knabbersachen.

„Der Pack-Esel lässt grüßen…“

WasGewicht
Gesamt15.750
Ausrüstung5912
Kochen und Essen3662
Hygiene und Gesundheit1183
Technik1385
Kleidung und Schuhe1811
Persönliches526
Freyas Ausrüstung1271

Wie schon am Anfang geschrieben, lässt es sich am Gesamtgewicht immer wieder ein bisschen feilen. Aber für die erste Tour und die geringe Investition, bin ich mit knapp 16 kg durchaus zufrieden.

Wahrscheinlich bin ich trotzdem froh, wenn der Rucksack leichter wird – und das tut er jeden Tag ein Stück mehr. Freyas Futter wird weniger und die Hygieneartikel werden leichter, auch wenn es nur ein paar Gramm sind – ich werde die paar Gramm auf jeden Fall merken.

Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in meinen Rucksack verschaffen und ein klein wenig für eure nächste Tour in Sachen „Rucksack packen“ unterstützen.

Habt ihr auch schon einmal nachgewogen, wie schwer euer Rucksack ist, wenn ihr unterwegs seid? Was habt ihr alles dabei? Ihr könnt gern einen Kommentar hinterlassen. Ich bin gespannt.