„Große Rachel-Tour“ – Wandern mit Hund im Nationalpark Bayerischer Wald

Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung

Die Große Rachel-Tour führt uns auf die Gipfel des Kleinen Rachel, des Großen Rachel und zum Rachelsee über die Rachelkapelle.

Auf dem Weg zum Rachel.

Am Sonntag, den 20. Oktober starteten wir um kurz nach 10 Uhr unsere Große Rachel-Tour.

Eigentlich sollte die Wanderung nicht so lange werden – geplant waren 14 gemütliche Kilometer – aber ich hatte erst am Gipfel des Kleinen Rachel von einem netten, jungen Mann erfahren, dass man zum eigentlichen Startpunkt der Tour in Gfäll, nur mit dem Igelbus gelangt. Deshalb sind wir etwa 4 Kilometer entfernt, von einem anderen Parkplatz gestartet. Das hat unsere Route „dramatisch“ verlängert ;-).

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: 23,3 Kilometer*
  • Höhenmeter: 810*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: Rundtour; festes Schuhwerk erforderlich; Vorsicht bei Nässe – gerade die Wege durch die Buchen können dann sehr rutschig sein; Trittsicherheit – durch das Laub sind viele Wurzeln und Steine kaum bzw. überhaupt nicht erkennbar; abwechslungsreiche Wege – Forstwege, (steinige und wurzlige) Pfade, Teerstraße; Wasserstellen an der Flanitz, am Rachelsee, am Seebach und am Waldhüttenbach, zwischen der Rachelkapelle und dem Rachelsee gibts noch einen kleinen Brunnen und am Waldschmidthaus kann ebenfalls Wasser aufgefüllt werden (es sollte aber trotzdem genug Wasser mitgenommen werden); Nationalparkgebiet = Leinenpflicht! (leider halten sich hier nicht alle daran); Kerngebiet des Nationalparks = auf den Wegen bleiben; das Gipfelkreuz vom Kleinen Rachel haben wir leider nicht gefunden; am Gipfelkreuz des Großen Rachel und an der Rachelkapelle war „die Hölle los“; Frequentierung auf der Route: bei den Gipfeln und am Waldschmidthaus waren sehr viele Leute und auch Hunde (das Wetter war traumhaft und es war Sonntag), am Rachelsee wurde es weniger und am Ende waren wir quasi alleine unterwegs; Einkehr im Waldschmidthaus möglich (Öffnungszeiten beachten!)
  • Start: Wanderparkplatz Flanitzbene in Klingenbrunn-Bhf.
  • Ziel: = Start

(*Daten stammen aus Komoot)

Start am Parkplatz Flanitzebene in Klingenbrunn-Bahnhof

Ursprünglich sollte die Tour ja in Gfäll starten. Der Startpunkt ist jedoch, wie ich später erfahren hatte, nur mit dem Igelbus erreichbar und auf eine Busfahrt hätte ich sowieso keine Lust gehabt. Also fuhren wir bis zur nächsten Ortschaft, wo es einen Wanderparkplatz gibt. Die Flanitzebene in Klingenbrunn-Bahnhof. Hier gibt es übrigens auch ein Toilettenhäuschen. Übernachten ist jedoch verboten.

Große Tafel am Parkplatz Flanitzebene in Klingenbrunn-Bahnhof.

Schnell die Schuhe gewechselt, den Rucksack geschultert und Freya Geschirr und Leine angezogen und schon gings los.

Klingenbrunner Rachelsteig

Wir folgten knapp 2 Kilometer dem breiten Forstweg mit moderater Steigung, um anschließend rechts auf den Klingenbrunner Rachelsteig zu wechseln. In den Klingenbrunner Rachelsteig kann man auch bereits nach ca. 600 Meter vom Start aus gelangen, aber da verpasste ich wohl die Abzweigung.

Der Weg verläuft zu Beginn auf einer breiten Forststraße mit moderater Steigung.

Nach einer kurzen Trinkpause an der Flanitz, ging es anschließend steiler bergauf. Puh – Steigungen bis zu 20 % forderten uns ganz schön. Wir sind ja aktuell etwas aus dem Training.

Die Flanitz.
Der Klingenbrunner Rachelsteig ist mit Steigungen bis zu 20 % durchaus fordernd…
…aber auch sehr schön.

Waldschmidthaus

Insgesamt geht es etwa 6 Kilometer bergauf, bis man das Waldschmidthaus erreicht hat. Hier bietet sich die Möglichkeit für eine Einkehr (im Sommerhalbjahr täglich von 10 – 17 Uhr). Da ich aber selber eine Brotzeit im Rucksack hatte, die Bänke alle gut besucht und auch einige andere Vierbeiner anwesend waren, gingen wir weiter.

Das Waldschmidthaus mit dem Großen Rachel im Hintergrund.

Hier muss man sich entscheiden, ob man zum Gipfel des Kleinen Rachel möchte oder gleich weiter zum Großen Rachel geht.

Gipfel Nr. 1 – Kleiner Rachel (1399 m)

Kurz hatte ich überlegt, ob wir den Kleinen Rachel auslassen. Die Tour war ja nicht so lange geplant. Aber… Ich hatte mir die beiden Rachelgipfel und den Rachelsee für heute vorgenommen, also kann ich den Gipfel nicht einfach auslassen, oder wie seht ihr das?.

Wir folgten also, nach dem Waldschmidthaus, der linken Abzweigung zum Kleinen Rachel.

Der Weg verläuft etwa 1 Kilometer ausschließlich über einen schmalen Pfad. Man wandert durch stehende und liegende Baumleichen, aber auch durch mit Heide bewachsene Wiesen. Schön, einfach nur schön.

Heide, Heide und nochmal Heide. Auf dem Weg zum Gipfel des Kleinen Rachel.

Am Kleinen Rachel gibt es ein Gipfelkreuz. Allerdings haben wir dieses nicht gefunden. Auf den Bildern, welche ich gesehen hatte, kann man vom Kreuz aus direkt auf die Trinkwassertalsperre Frauenau blicken, weshalb ich vermute, dass das Kreuz unterhalb eines Felsvorsprungs liegt. Naja, macht nichts, vor uns liegt noch eine weite Strecke, weiter gehts – dachte ich mir.

Irgendwo da muss das Gipfelkreuz des Kleinen Rachel versteckt sein. Die Talsperre haben wir zumindest entdeckt.

Gipfel Nr. 2 – auf zum Großen Rachel (1452 m)

Wer vom Kleinen auf den Großen Rachel möchte, der muss über den selben Weg, zurück zum Waldschmidthaus. Den Großen Rachel haben wir dabei stets im Blick.

Blick vom Kleinen Rachel zum Großen Rachel.

Am Waldschmidthaus folgen wir der Beschilderung nach links. Der Anstieg hat es wieder einmal in sich. Nach ein paar Minuten erreichen wir endlich den Gipfel… Aber auch hier gibt es kein Gipfelkreuz-Foto :-(.

Wir haben den Gipfel zwar erreicht und auch das Gipfelkreuz gefunden, aber es war einfach zu viel los. Die Menschen standen Schlange, um zum Kreuz zu gelangen und so machten wir uns gleich wieder an den Abstieg in Richtung Rachelsee.

Zu viele Menschen „pilgerten“ zum Gipfelkreuz, weshalb wir uns für ein Weitergehen entschieden hatten.

Nächster Halt – Rachelkapelle

Der Abstieg zur Rachelkapelle und zum Rachelsee ist nicht ohne und sollte nur mit geeignetem Schuhwerk erfolgen.

Eine Hinweistafel macht nochmal aufmerksam, auf den „heftigen“ Abstieg zum Rachelsee.

Nach etwa 30 Minuten erreichten wir die Rachelkapelle. Diese war heute ebenfalls gut besucht, aber endlich konnte ich ein Bild machen, ohne fremde Menschen auf dem Foto zu haben. Der Blick von der Rachelkapelle zum Rachelsee ist wunderschön.

Die Rachelkapelle mit Blick zum Rachelsee.

Endlich etwas Ruhe und die lang ersehnte Brotzeit

Die Rachelkapelle hatten wir schnell hinter uns gelassen. Wir machten uns auf zum weiteren Abstieg über den Kapellensteig

Auf dem Kapellensteig.

und erreichten nach einer weiteren halben Stunde den Rachelsee. Hier war nicht mehr ganz so viel los und Freya nutzte den See für eine Abkühlung (baden und schwimmen verboten, ob dies auch für Hunde gilt?).

Abkühlung im Rachelsee.

Am Rachelsee gibt es gleich mehrere Sitzgelegenheiten und so nutzten wir eine Bank für unsere Brotzeit und haben ein wenig die Stille genossen.

Herbst am Rachelsee.

Ein Blick in den Himmel verriet, dass bald die Sonne untergehen würde. Deshalb packte ich schnell den Rucksack zusammen. Es warteten noch fast 12 Kilometer auf uns.

Noch ein letzter Blick zum Rachelsee und dann ging es auch schon weiter.

Föhraufilz

Den Aussichtsturm im Föhraufilz hatte ich bei der kurzen Tourenplanung ausgelassen. Jetzt liegt er jedoch genau auf dem Weg zum Auto und so führte uns der Weg dorthin, durch unzählige Buchen und anschließend durchs Filz.

Aussichtsturm Föhraufilz.

Dieses Moor ist ganz anders, als das Zwieselter Filz. Dicht bewaldet mit vielen Bäumen und Sträuchern und so war auch der Ausblick vom Aussichtsturm nicht in die Ferne, sondern – wer errät es? – natürlich auf Bäume.

Weg durchs Föhraufilz.

Auch wenn der Weg durchs Föhraufilz kurz und der Ausblick vom Turm nicht berauschend ist, lohnte es sich. Denn „Der Weg ist das Ziel“ – und der Weg ist durchaus schön und abwechslungsreich.

Auch eine Holzbrücke (Vorsicht rutschig) musste im Föhraufilz überquert werden.

Auf zum Auto

Das Föhraufilz ließen wir hinter uns und machten uns auf zum Auto. Wir setzten unseren Weg auf breiten, ebenen Forstwegen fort. Das hatte den Vorteil, dass wir nun etwas schneller vorwärts kamen.

Wir gelangten zur Schwarzach, einem kleinen Bach. Auch hier gibt es einen WanderparkplatzSchwarzachebene (ebenfalls campen verboten).

An der Schwarzach.

Der geteerten Schwarzachstraße folgten wir etwa einen Kilometer flussabwärts. Da es sich um die Straße nach Gfäll handelt, kam uns auch einmal der Igelbus entgegen.

Anschließend bogen wir rechts ins Lindaustraßl ein und kamen zum Waldhüttenbach. Hier hielten wir uns wieder rechts. Ein Pfad führt etwas entlang der Gleise und um die Ortschaft herum.

Am Waldhüttenbach. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Auto.

Nach 23,3 Kilometer, 810 Höhenmeter und 7 Stunden und 49 Minuten erreichten wir dann, noch vor Einbruch der Dunkelheit, den Parkplatz Flanitzebene, wo unser Auto stand. Die reine Gehzeit betrug 5,5 Stunden.

Fazit:

Ich denke, gerade die unterschiedlichen Eindrücke der Tour sprechen für die große Abwechslung, welche die Landschaft bietet. Egal ob lichte Buchenwälder, ein dicht bewachsenes Moor, Heide- und Wiesenlandschaften und Blicke über die vom Borkenkäfer geschädigte Landschaft (welche sich aber mittlerweile erholt), die Natur gibt hier einiges her.

Auch wenn die Tour eigentlich ganz anders und viel kürzer geplant war und wir keines der beiden Gipfelkreuze gesehen haben, war es eine tolle Tour. Im Hochsommer oder im tiefsten Winter würde ich die Route allerdings nicht gehen wollen. Die Wege verlaufen viel über Steine und Wurzeln und das herabgefallene Laub der Buchen, setzt ein großes Maß an Trittsicherheit voraus. Eine ausreichende Grundkondition vom Hund und Halter sollte ebenfalls vorhanden sein ;-).

Weitere Impressionen:

Auf dem Rachel.
Klingenbrunner Rachelsteig.
Weg zur Rachelkapelle.
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…
Die letzten Meter auf dem Klingenbrunner Rachelsteig.
Blick vom See zur Kapelle.
„Erklärbär“ – ähm… Infotafel am Rachelsee.
In allen Schutzhütten ist das Übernachten verboten.
Bis bald!

Anbei noch die Tour zum Nachwandern.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

Inhalt laden

Wart ihr auch schon am Rachel? Wie lang war eure Tour?

Herbstliche Wanderung zum „Schlögener Blick“ – Wandern mit Hund in Oberösterreich

Hinweis: Beitrag enthält unbezahlte Werbung

Was macht man, wenn gute Freunde fast 500 Kilometer weit weg wohnen und man aber zusammen wandern gehen will? Richtig – man trifft sich in der Mitte 😅. So führte uns unsere Tour, gemeinsam mit Anna und Fina von Fina the adventuredog, am Sonntag den 13.10.2019 nach Schlögen in Oberösterreich zum Schlögener Blick.

Vom Schlögener Blick hat man eine tolle Aussicht auf die Donauschlinge – auch bekannt als Schlögener Schlinge.

Die Donauschlinge von „unten“.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: 13,5 Km*
  • Höhenmeter: 370*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: Rundtour; am Parkplatz an der Anlegestelle in Schlögen Parkgebühren 5 € (Toilettennutzung 50 Cent); festes Schuhwerk; Trittsicherheit; Tour kann auch umgekehrt gegangen werden (allerdings hat man dann fast 30 Minuten einen ziemlich steilen Anstieg); gesamte Tour nicht kinderwagengeeignet – wer allerdings den direkten Weg zum Schlögener Blick wählt, sollte es mit einem geländegängigen Kinderwagen (und genügend Ausdauer wegen des steilen Anstiegs) schaffen; rund um den Schlögener Blick stark frequentiert – auf dem restlichen Weg waren wir aber fast alleine unterwegs; Wasser für die Hunde mitnehmen – an der Donau gibt’s Wasser, aber dazwischen keine Wasserstellen; Einkehrmöglichkeiten in Inzell oder am Parkplatz (5 € Parkgebühren werden bei Verzehr von min. 10 € angerechnet); Naturschutzgebiet = Leinenpflicht
  • Highlights: Aussichtspunkt Schlögener Blick, Steinerfelsen
  • Start: Anlegestelle Schlögen; Schlögen 2, 4083 Haibach ob der Donau, Österreich
  • Ziel: = Start

(* Daten stammen aus Komoot)

Start unserer Tour!

Wir hatten uns um 10 Uhr am Parkplatz an der Anlegestelle in Schlögen verabredet. Selbst die Anreise war für mich bereits ein Genuss. Strahlender Sonnenschein und eine tolle Gegend 😍 erwarteten uns.

Da wir beide etwa 15 Minuten früher am Treffpunkt waren, haben wir noch schnell die Parktickets geholt und konnten pünktlich um 10 Uhr unsere Tour starten.

Der Weg ist ein Rundweg und mit einer blauen Markierung ausgeschildert. CICONIA WEG steht auf dem Schild – das bedeutet wohl Großer Vogel.

Die Markierung des Ciconia Weg weist uns den richtigen Weg und ist in beide Richtungen ausgeschildert.

Man kann entweder gleich zum Aussichtspunkt hoch wandern (Gehzeit ca. 30 Minuten, aber sehr steil), oder man entscheidet sich – wie wir es getan haben – zuerst für den Weg entlang der Donau.

Während sich am Parkplatz noch Menschenmassen tummelten, waren wir auf dem weiteren Wegverlauf eher einsam unterwegs. Obwohl es sich um den offiziellen Radwanderweg und eine Verbindungsstraße handelt, haben wir außer ein paar Anglern nur sehr wenige Menschen (und auch Autos) gesehen.

Wir verließen die Teerstraße und folgten dem Treppelweg. Dieser führt direkt an der Donau entlang. So hatten wir einen angenehmeren Weg, als die Teerstraße unter den Füßen und die Hunde hatten Wasser. Außerdem waren weit genug entfernt von den Forstarbeiten (ja, auch am Sonntag wurde gearbeitet) und hatten keine Autofahrer.

Rechts verläuft der Radweg, aber der Treppelweg ist viel schöner.
Der Treppelweg – ein schöner Weg.
Noch ein Bild vom Treppelweg – etwa bei der Hälfte zwischen Schlögen und Inzell.

Ab nach oben

In Inzell angekommen, sind wir bei nächster Gelegenheit nach rechts abgebogen, um kurz nach der Kurve links in den Wald zu gehen.

Dieser Weg war am Anfang nicht so schön. Die feuchte Witterung und die Forstarbeiten machten sich bemerkbar. Es erforderte etwas „Fingerspitzengefühl“ um nicht knöcheltief im Matsch zu versinken. Aber hat man dies geschafft, verwandelt sich der Weg fast in eine Reise durch einen Märchenwald.

Matsch soweit das Auge reicht. Und noch dazu geht es bergauf – aber auch das haben wir geschafft.
Und dann verwandelt sich der Matsch-Weg in einen schönen Weg.
Mit vielen tollen Pilzen.

Es geht abwechslungsreich bergauf. Mal über einen breiten Forstweg, mal über einen schmalen Pfad. Ab und an lässt sich ein Blick auf die Donau erhaschen.

Wandern auf dem „Bergrücken“

Wir folgten immer dem CICONIA WEG und dieser führte uns zu einem schönen Aussichtspunkt mit Bank. Die Aussicht mussten wir einfach genießen und legten eine kleine Pause ein, bevor es auf den „Bergkamm“ ging.

Auf zur Bank mit Aussicht.
Freya genießt ebenfalls die Aussicht.

Dieser Weg entspricht total meinem Geschmack 😊. Zugegeben, ein bisschen aufpassen muss man schon, wo man seine Füße absetzt, aber ich liebe diese schmalen Pfade mit Baumwurzeln und Steinen.

Über Wurzeln und Steine und durch Heide geht es Richtung Steiner Felsen.
Ein bisschen trittsicher sollte man schon sein.

Ab hier begegneten wir auch mehr Menschen und auch ein paar Hunde haben wir gesehen.

Steiner Felsen (auch Steinerfelsen) und kurze Pause

Über den Bergrücken geht’s zum Steiner Felsen und anschließend machten wir Pause – oder wie man in Österreich sagt 😉 – „Jause“.

Mit einer traumhaften Aussicht und der (noch) wärmenden Sonne ließ es sich hier sehr gut aushalten, aber wir wollten ja noch weiter zum Schlögener Blick.

Ein toller Weg – der Ciconia Weg.

Kleiner Steiner Felsen (auch Kleiner Steinerfelsen)

Unser nächster Halt war beim Kleinen Steiner Felsen. Allerdings war hier so viel los, dass wir uns schnell weiter auf den Weg machten.

Kleiner Steinerfelsen.

Aussichtspunkt am Steiner Felsen

Nach den Steiner Felsen gelangten wir zu einem Aussichtspunkt. Allerdings war dies noch nicht der Aussichtspunkt „Schlögener Blick“, wie wir zuerst vermutet hatten 🤭, sondern der Aussichtspunkt Steiner Felsen.

Blick von der Aussichtsplattform nahe des Kleinen Steinerfelsen.

Auf zum Schlögener Blick

Über Feldwege (im Hochsommer könnte es auf diesem Teilstück ziemlich heiß werden) und ein kurzes Stück Teerstraße gelangt man wieder in den Wald um anschließend auf einem breiten Schotterweg zu laufen.

Der Weg führt auch über Wiesen und Felder. Im Sommer könnte es auf diesem Teilstück der Route ziemlich heiß werden.

Nicht weit von diesem Weg entfernt, befindet sich ein Parkplatz, von welchem aus man in wenigen Gehminuten zum Schlögener Blick gelangt. Und das spürten wir auch. Denn ab hier kamen uns die Menschenmassen entgegen.

Wir machten einen Abstecher zu einem weiteren Aussichtspunkt und wanderten anschließend – bergab – zum Aussichtspunkt Schlögener Blick.

Blick auf die Donau vom Aussichtspunkt VOR dem Schlögener Blick.

Schlögener Blick – traumhafte Aussicht auf die Donauschlinge Schlögen

Ich glaube, zu dieser traumhaften Aussicht muss man nicht viel sagen/schreiben – oder?!

Was für eine Aussicht von der Aussichts-Plattform Schlögener Blick! Man sieht genau den Verlauf der Donauschlinge. Ein tiefes Tal, wo sich die Donau hindurch schlängelt. Dazu der herbstlich gefärbte Wald. Einfach grandios 😍!

Wäre hier nicht so viel los gewesen, hätten wir sicher länger den Anblick genossen.

Abstieg ins Tal

Nachdem wir uns kurz über den Ausblick erfreuten, machten wir uns an den ( teils steilen) Abstieg. Hier sollte man wirklich aufpassen. Der steinige und steile Weg ist bei Nässe nicht zu unterschätzen. Dennoch sind wir froh, die Tour im Uhrzeigersinn gegangen zu sein. Entgegenkommende Personen keuchten ganz schön 🤣.

Kurz bevor wir wieder am Parkplatz angelangten, ergab sich noch einmal die Möglichkeit, von „oben“ auf die Donau zu blicken und dann waren wir auch schon wieder unten.

Noch ein letzter Blick von oben, bevor wir wieder bei den Autos waren.

Wir starteten um 10 Uhr und waren gegen 14:45 Uhr wieder am Parkplatz. Die reine Gehzeit lag (laut Komoot) bei 3 Stunden und 10 Minuten.

Das Obere Donautal in Oberösterreich war bisher absolutes „Neuland“ für uns. Die Gegend hat mich aber so fasziniert, dass wir mit Sicherheit nicht das letzte Mal dort gewesen sind.

Deshalb sagen wir „Bis bald“!

Vom Ei zum Käfer.
Kunstvolle Schnitzereien zeigen die Entwicklungsstadien eines Waldbewohners.
Kunstvolle Schnitzereien zeigen die Entwicklungsstadien eines Waldbewohners.
Kunstvolle Schnitzereien zeigen die Entwicklungsstadien eines Waldbewohners.
Stellenweise finden sich auch Lehrtafeln auf dem Weg. Biber haben wir allerdings keinen gesehen…

Wart ihr auch schon bei der Donauschlinge in Schlögen und beim Aussichtspunkt Schlögener Blick? Hat es euch auch so gut gefallen, wie uns?

Hundeernährung unterwegs – „Welches Hundefutter eignet sich für Rucksacktouren?“

hinweis: beitrag enthält unbezahlte werbung

Welches Futter eignet sich auf mehrtägigen Wanderungen?

In diesem Artikel geht es darum, welche Futterarten es gibt und welche sich für unterwegs eignet/eignen.

Nicht nur wir verbrauchen während einer Wanderung viel Energie. Auch für unsere Vierbeiner kann eine Tour anstrengend sein und sie freuen sich unterwegs auf eine leckere „Brotzeit“. Und spätestens dann, wenn man mehrere Tage auf Wanderschaft ist, kommen verschiedene Fragen zur Hundeernährung unterwegs auf.

Die Ernährung des eigenen Vierbeiners ist ein sehr sensibles Thema und nicht jedes Futter ist für jeden Hundehalter und schon gar nicht für jeden Hund „geeignet“, deshalb gilt nachfolgender Hinweis.

Hinweis: Was und wie viel ihr euren Hunden füttert, kommt auf den Hund an. Nicht jeder Hund verträgt oder mag alles. Und natürlich kommt es auch auf euch an. Ich will hier keine Futterberatung durchführen, denn letztendlich muss jeder selber das Richtige für sich und seinen Vierbeiner finden ;-). Dieser Beitrag soll euch lediglich zeigen, welche Möglichkeiten es gibt und wie meine Erfahrung ist.

Welche Futterarten gibt es und was eignet sich für unterwegs?

  • BARF:

Wer barft, hat spätestens auf Mehrtagestouren ohne regelmäßige Einkaufsmöglichkeit ein Problem.

Dies ist nur ein kleiner Auszug der Zutaten, welche man braucht, wenn man barft.

Unter BARF versteht man „Biologisch artgerechte Roh-Fütterung“ oder auch „Bones and Raw Foods“. D. h. es wird (ausschließlich) alles roh an den Hund verfüttert. Sowohl Fleisch wie auch Gemüse, Obst und Kräuter. Nun gestaltet es sich schwierig, Frischfleisch (oder auch TK-Ware) und sämtliche anderen Zutaten in den, vermutlich sowieso schon prallgefüllten, Rucksack zu stecken. Ich würde es jedenfalls nicht tun wollen. Insofern eignet sich BARF aus meiner Sicht nicht für unterwegs.

Wer dennoch in diese Richtung füttern möchte, wird sicherlich unter dem Punkt Alternativen fündig.

  • FEUCHTFUTTER / DOSENFUTTER:
Wer auf Rucksacktouren Feuchtfutter füttern will, sollte sich dem erhöhten Gewicht bewusst sein.

Viele Barfer nutzen gern im Urlaub Feuchtfutter als Alternative zur Rohfütterung. Es ist über Jahre hinweg haltbar (insofern die Dose oder Schale verschlossen und unbeschädigt ist), meistens ist mit einer Mahlzeit die Dose leer und man muss sie nicht im Kühlschrank oder sonst wo aufbewahren. Zuhause oder wenn wir mit dem Wohnwagen unterwegs sind, bekommt Freya auch Feuchtfutter. Aber nicht auf Rucksack-Touren. Aber dazu nachher mehr.

Wer seinem Hund unterwegs Feuchtfutter anbieten möchte, sollte wissen, dass der Hund eine größere Menge (das liegt am höheren Wassergehalt) als z.B. von Trockenfutter benötigt. Dies wiederum bedeutet, dass man mehr schleppt.

Freya braucht z. B. 200 – 250 g Trockenfutter pro Tag. Um die gleiche Menge an Nährstoffen und Energie zu bekommen, würde sich die Ration bei einem hochwertigen Feuchtfutter auf 800 – 1000 g belaufen. Weshalb Feuchtfutter bei unseren Wanderungen rausfällt.

  • TROCKENFUTTER:
Trockenfutter in Zip-Beuteln.

Trockenfutter ist eine beliebte Futterart auf Reisen. Vor allem bei Rucksack-Touren hat sich diese Futterart bewährt. Warum?

Trockenfutter ist, im Vergleich zu Nassfutter, verhältnismäßig leicht. Wie oben beschrieben braucht der Hund etwa ein Viertel der Menge, als bei Feuchtfutter. Auch die Verpackung ist relativ platzsparend. Keine lästigen Dosen, sondern eine Tüte. Füllt man es portionsweise in Zip-Beutel ab, braucht man nicht den ganzen Sack mitnehmen und es ist sogar (je nach Beutel) luft- und wasserdicht verpackt.

  • ALTERNATIVEN / WEITERE MÖGLICHKEITEN:

Carnello Hundecocktail: Er besteht aus getrocknetem und pulverisiertem Rindfleisch und kann einfach mit Wasser zu einem Brei angerührt werden. Das Mischverhältnis sowie eine ausführliche Beschreibung findet ihr hier: https://www.carnello.de/index.php/klassik/hundecocktail

(Wir haben den Hundecocktail noch nicht getestet, werden ihn aber mit Sicherheit nächstes Jahr ausprobieren und dann gibts hier ein Update.

Trocken-Barf / Gefriergetrocknetes: Wer sich für eine Art Trocken-Barf interessier, der ist bei BALF https://www.balf-tiernahrung.de/ an der richigen Adresse. Es handelt sich um gefriergetrocknetes Futter. Der Vorteil von Gefriergetrocknetem liegt im Gewicht. Es ist wahnsinnig leicht. Allerdings sollte der Hund dann genügend zu trinken haben (was er aber eh immer haben sollte).

Links gefriergetrocknetes Hundefutter – Rechts die gleiche Tasse mit Trockenfutter gefüllt. Gefriergetrocknetes Futter ist leichter.

Etwas vom „Tisch“: Wer darüber nachdenkt, den Hund mit den eigenen Speiseresten zu verpflegen, dem kann ich hiervon nur abraten. Handelt sich um gekochte Nudeln oder Reis, ist das okay. Aber spätestens bei stark gewürzten Speisen oder irgendwelchen Fertiggerichten würde ich mir das gut überlegen.

  • JAGEN ODER FISCHEN FÜR DEN HUND BZW. DEN HUND JAGEN GEHEN LASSEN

Auch wenn diese Alternative für den ein oder anderen interessant erscheinen mag, es ist in Deutschland VERBOTEN. Weder ihr selbst, noch eure Hunde dürfen einfach so jagen gehen. Das ist Wilderei. Es gilt der Jagdschutz. D. h., dass euer Hund – wird er beim Wildern erwischt – vom zuständigen Jagdaufseher erschossen werden darf! Dieses Risiko würde ich keinesfalls eingehen.

Den Hund jagen lassen, oder gar selbst (ohne Jagd- oder Angelschein und entsprechender Erlaubnis) jagen zu gehen, ist verboten!
  • WASSER FÜR DEN VIERBEINER

Es ist nicht nur wichtig, dass wir bei einer Wanderung genug zu trinken haben, sondern auch die vierbeinige Begleitung die Möglichkeit hat, Wasser zu bekommen. Deshalb nehmt auf jeden Fall genug Wasser mit und schaut euch bereits bei der Tourenplanung nach geeigneten Wasserstellen um.

Sauberes Wasser und Futter – alles was man für die Hundeernährung unterwegs braucht.

Auch die Qualität und eventuelle Verunreinigungen des Gewässers sollten bedacht werden. Ich würde Freya z. B. nie aus einem See trinken lassen, um welchen ich bereits mehrere tote Fische entdeckt habe.

Außerdem habe ich auch auf Tageswanderungen immer eine kleine „Jause“ für Freya dabei, sprich ein paar Kauartikel und kleine Leckerlis sind immer im Rucksack.

Fazit: Für Freya und mich eignet sich Trockenfutter bisher am besten. Alternativen wie Trockenbarf oder der Hundecocktail werden auf jeden Fall demnächst getestet.

Mich interessiert nun natürlich, welches Futter ihr euren Fellnasen unterwegs füttert und freue mich auf eure Kommentare.

Von Leuzenberg zum Glatzenstein – Wandern mit Hund im Nürnberger Land

Hinweis: Beitrag enhält unbezahlte Werbung
Das Gipfelkreuz am Glatzenstein.

Eigentlich war am Sonntag, den 29. September, ja etwas anderes geplant…

Luna, eine unserer Samtpfoten wurde angefahren und muss nun in regelmäßigen Abständen via Sonde gefüttert werden. Ich hatte damit gerechnet, dass Freya und ich in den nächsten Wochen nicht (viel) wandern würden…

Umso erfreulicher war es, dass Chriss sich um Luna gekümmert hat (Danke 🙏 nochmal) und wir an diesem Sonntag dann doch auf eine kurze Tour starten konnten.

Genauso toll war, dass unsere Begleitung ebenfalls Zeit und Lust hatte und wir somit wieder zu Viert auf Wanderschaft gingen.

Unser Ziel war der Glatzenstein nahe Neunkirchen am Sand in der Fränksichen Alb.

Die Felsen am Glatzenstein.

Infos zur Tour:

  • Gesamtlänge: ca. 7,5 Kilometer*
  • Höhenmeter: 210*
  • Besonderheiten/Schwierigkeiten: gutes Schuhwerk; Rundtour; Einkehrmöglichkeiten Leuzenberger Hof (Start-Ziel) oder Berggasthof Glatzenstein (nicht direkt am Weg); bedingt kinderwagengeeignet; an schönen (Wochenend)Tagen stark frequentiert; Wegarten – überwiegend Forst- bzw. Feldwege, Pfade, Teerstraßen; Abkürzungen und andere Varianten möglich; wenig bis kein Wasser (unbedingt etwas mitnehmen); tolle Aussicht vom Glatzenstein ins Tal;
  • Start: Leuzenberger Hof, Dorfstraße 5, 91244 Reichenschwand
  • Ziel: = Start

( * Daten stammen aus der Komoot-App)

Start der Tour

Pünktlich um 10:30 Uhr (diesmal ohne Stau, Umleitungen oder sonstige Maleure) starteten wir am Parkplatz am Leuzenberger Hof.

Wir folgen der Dorfstraße leicht bergauf und biegen bei der vierten Straße Zum Seeanger nach links ab. Hat man das Dorf hinter sich gelassen, zeigt sich bereits die erste herrliche Fernsicht über die Felder und Wiesen.

Bei dieser Aussicht muss man einfach kurz inne halten.

Es geht weiter bergauf, bis wir zu einer Weggabelung mit einer Bank und einem alten Grenzstein gelangen, wo wir uns rechts halten. Kuhglocken-Geläute lässt mein „Allgäu-Herz“ höher schlagen und die Gegend ähnelt wirklich einer Alm, aber keine Angst – die Kühe sind eingezäunt (Vorsicht, dass der Vierbeiner nicht an den Zaun kommt – Strom!!!).

Eine Tafel mit Erklärungen zum Archäologischen Wanderweg soll uns auf unserem Weg noch des öfteren begegnen.

Auch ein Teil des Archäologischen Wanderwegs begleitete uns bei dieser Tour.

Wir bleiben vorerst auf dem Forstweg, bis uns die Beschilderung nach links auf einen Pfad führt. Diesem Pfad folgen wir wieder nach links. Es ist ein schöner Weg durch den Wald und das scheinen noch mehr Wanderer entdeckt zu haben 🙄.

Es war eine tolle Atmosphäre, als wir so durch den Buchenwald gewandert sind.

Abwechselnd geht es über Pfade und Forstwege, wobei uns die Pfade lieber sind, denn auch einige Mountainbiker sind unterwegs. Viele sind freundlich, grüßen zurück und bedanken sich, dass man auf die Seite geht, andere bekommen „die Zähne nicht auseinander“ (vielleicht bleiben sonst zu viele Mücken zwischen den Zähnen hängen 😉).

Die Wege sind abwechslungsreich, obwohl die Tour nicht besonders lang ist.

Nächster Halt – Glatzenstein

Nach etwa 3 Kilometer erreichen wir unser eigentliches Ziel. Der Glatzenstein ist ein Berg der Fränkischen Alb. Und obwohl er mit seinen 572 m ü. NN nicht sonderlich hoch ist, bietet er eine grandiose Aussicht. Wenn nicht gerade so viel los ist wie bei uns, lässt es sich hier sicher lange aushalten.

Blick zur Burgruine Rothenberg.
Weitsicht vom Glatzenstein ins Tal.
Die Bank am Glatzenstein haben wir nicht genutzt, aber hier einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu erleben, wäre sicherlich eine tolle Sache.

Übrigens: Wir haben am Glatzenstein eine Versteinerung (manche nennen auch Fossil) entdeckt. Wer weiß, wo diese Versteinerung ist und was war das einmal 😃?

Kersbacher Felsenlabyrinth

Nun, nachdem uns am Glatzenstein zu viel Trubel herrschte und es auch ziemlich windig war, ging es für uns in Richtung Kersbacher Felsenlabyrinth (Beschilderung vorhanden).

Dass sich nahe des Glatzensteins auch eine Höhle befindet, habe ich leider erst jetzt entdeckt, während ich diesen Beitrag hier schreibe 😔. Naja, dann müssen wir wohl noch einmal dort hin 😁, um die Höhle zu erkunden.

Felsen im Kersbacher Felsenlabyrinth.
Wald im Kersbacher Felsenlabyrinth.

Auf einer Lichtung nahe des Frühzeitlichen Kalkbrennofen machten wir eine schöne Brotzeit-Pause.

Die wärmende Sonne und die Windstille haben zwar richtig gut getan, dennoch ging es zügig weiter.

Der Rückweg

Einige Höhenmeter, welche wir zuvor bergauf gelaufen sind, führten nun vorerst wieder nach unten. Bereits seit einiger Zeit (ich kann euch gar nicht mehr genau sagen, seit wann) ist auch der Frankenweg Teil unseres Wegs. Wer möchte, kann dem Pfad etwas unterhalb des Kalkbrennofen nach rechts folgen. Das ist dann eine kleine Abkürzung und man landet nicht wie wir, zu weit unten.

Den Wald lassen wir bald hinter uns und gelangen auf eine Teerstraße, welche uns durch Felder führt. Von hier hat man eine schöne Aussicht und wieder erinnert mich alles ziemlich ans Allgäu.

Auch wenn ich Teerstraßen beim Wandern nicht gern mag, man kommt zumindest flott voran.
Die Aussicht ist einfach nur herrlich.

Wir folgen dieser Teerstraße geradeaus, bis wir in der Kurve am Berg nach rechts abbiegen. Nun sind wir auf dem Jura-Gebirgsweg.

Der Jura-Gebirgsweg kommt auf jeden Fall auf meine „Da-will-ich-wandern-Liste“.

Der Jura-Gebirgsweg führt in Richtung Großer Hansgörgel, welchen wir aber auslassen und uns für den kürzeren, direkten Weg in Richtung Leuzenberg entscheiden. Ein paar liegende Baumstämme auf einer Wiese nutzten wir nochmals für eine kurze Rast. Sonne tanken. Die Hunde hatten ihren Spaß und Freya spielte sogar ausgiebig mit Jack (normalerweise ist Freya kein „Spiel-Hund“, umso schöner war es für mich, dass sie Spaß dabei hatte).

Über einen Pfad gelangten wir zu einem kleinen Bächlein, weiter zu einem (leicht versteckten) Weiher, wo die Hunde sich abgekühlt haben (nein, es war nicht heiß) und von dort aus wieder nach Leuzendorf, wo unsere Autos standen.

Kleiner Bachlauf im Wald.
Und sogar ein Mini-Mini-Wasserfall.

Insgesamt waren wir 3 Stunden unterwegs, die reine Gehzeit betrug etwas über 2 Stunden (leider habe ich aus Versehen die Aufzeichnung bei Komoot gelöscht). Unsere Pausen fielen bei dieser Tour sehr knapp aus, was natürlich auch daran lag, dass ich schnell wieder nach Hause zu unserem „Patienten“ wollte. Aber auch die starke Frequentierung des Wegs war nicht so unser Ding. Andere Hunde haben wir keine bzw. nur in der Ferne gesehen.

Die Route an sich ist abwechslungsreich und durchaus zu empfehlen, dann aber lieber unter der Woche.

Schaut mal, wie der Baum gewachsen ist?!
Auf dem Weg zum Glatzenstein.
Gipfelkreuz am Glatzenstein.
Pilze.
Abkühlung muss sein – und wenns Minusgrade hat 😉

Anbei gibts noch den Link zur (zwar nur geplanten, aber so gelaufenen) Tour auf Komoot.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

Inhalt laden

Wart ihr auch schon beim Glatzenstein? Wie hat es euch gefallen? Schreibt mir doch einfach einen Kommentar, ich freu mich. Bis bald!